Sonntag, 2. August 2015

fresh and veggie- cabbage with raspberries- sweet and sour

Another creation which I cooked without recipe:
The combination of cabbage and raspberries, onion and sugar, coconut flakes and more. It tastes very good, cabbage loses its rustic charme, the sweet pink sauce with onion flavour makes it interesting:-)

Sweet and sour Cabbage

1 small bowl raspberries
blackberries
a handful cabbage leafs
1 onion
organic
cane sugar
coconut flakes
water
potatoe starch
salt


blackberry,mushrooms and potatoes

Summer is quite an interesting season, not only because of healthy food growing in the own garden...but of treasures found in forests and between my roses. Here´s what I made yesterday from the stuff I found. Cabbage, mushrooms, blackberries( they are growing between my roses), potatoes and many more....

Mashed potatoes with linseed oil( delicious and easymade dish- typical for Mühlviertel)
Mushrooms with onions and cream sauce, thyme, lemon pepper
a bit raw foos- cucumber and blackberries and not pictured: cabbage, sliced and roasted in olive oil






Blackberries on a simple summer cake.





Freitag, 31. Juli 2015

/Kartoffeldruck mit Kindern/potato print with kids

Diese Woche hatte ich mit drei weiteren Helferinnen das Vergnügen, mit Kindern aus unserer Gemeinde Kartoffeldrucke zu machen. Fazit: 2x in den Finger geschnitten und 1 Wespenstich- und das bei 20 Kindern nicht so schlecht :-) Ich druckte Anregungen aus dem Internet/vorzugsweise von Pinterest( Suche nach potato print) aus und los ging es.

This week three ladies and i held a potato print workshop at my farmhouse. Amazing and strennuous :-) To inspire the kids I printed out several designs I found at Pinterest( search for potato print).
And afterwards I was up to print for hours..but I didn´t. I am about to collect ideas and then...:-)









Donnerstag, 23. Juli 2015

Keeping it simple- 7 things handmade

Endlich habe ich es wieder geschafft, einige Tätigkeiten der letzten zwei Wochen zu sammeln. Gut Leben mit wenig Dingen und viel DIY.
Am Strand von Nonnevitz(Rügen) Mobile gebastelt

Wieder zu Hause angekommen von der Marillenschwemme überrollt worden

Marmelade, Nektar und Marillen-Cobbler gemacht

Waschmittel aus Kastanien hergestellt: Wasser und 6 Kastanien, Vitamix gemixt, abgeseiht, verwendet. Super als Waschmittel für die Maschine, Entwicklungsarbeit nötig bei Verwendung als Haarshampoo.

Kastanienschaumreste ausgedrückt und nun die Frage, was damit zu tun ist:
Peeling? Abflussreiniger? in den Waschlappen gefüllt, nassgemacht und als
schäumenden Waschlappen verwenden?



An die 50 Hummeln auf meinen Lavendelsträuchern beobachtet und fotografiert



Basmatireis mit Zitronenstück und Rosmarin gekocht. Schmeckt wunderbar frisch.

Zuchini geerntet, gerieben und mit Burger-Masse leckere Burger gemacht
Burger perfekt für Brötchen und als Mittagessen

Jausenbrote für den Mähdrescherfahrer zubereitet-die Plastikverpackung ist der besonderen Situation geschuldet

Freitag, 17. Juli 2015

Ethical Fashion Show Berlin- Highlights

Die Ethical Fashion Show, die einst in Paris ihren Anfang nahm und von der Messe Frankfurt nach Berlin geholt wurde, war ein Ziel meiner heurigen Berlinreise. Location: Postbahnhof am Ostbahnhof. Mein Fokus lag auf der Suche nach neuen Labels und denen, die wir in SONIS Laden anbieten können.

Recolution
Label Nummer 1, gleich beim Eingang links, ist Recolution aus Hamburg. Die beiden jungen Herren- Jan und Robert- hinter dem Label bieten auch für nächstes Jahr eine solide Kollektion aus bewährten Hoodies, Sweatern und Stoffteilen (Hosen, Röcke, Blusen). Diese, in dünnem Jeansstoff gehalten, sind zahlreicher geworden und lockern die Kollektion auf. Bei den Oberteilen ist mir ein Mix aus schwarzem Rumpf und mit hellen Farbklecksen bedruckten Ärmeln aufgefallen. Hier hätte mir ein komplett bedruckter Sweater sehr gut gefallen. Allen, die nach Kapuzenpullovern und ähnlichem Ausschau halten, empfehle ich diese bei ihnen zu kaufen, weil sowohl Stoffqualität wie auch Verarbeitung die besten sind, die mir in den letzten Saisonen begegnet sind. Die Farbwelt kreist weiterhin um Blau, Grau, Schwarz. Gibts übrigens auch in unserem Laden. Update: Ist mir heute(22.7.) noch eingefallen: so manches Teil der Kollektion, etwa der dünne Sweater in Kurzarm wie auf dem ersten Bild rechts zu sehen, lässt sich mit schmalem Rock auch damenhafter stylen.


Weiter ging es zu Matthias Hebeler von Brainshirt, den man getrost als Pionier des ökofairen Baumwollhemdes bezeichnen kann. Seine Hemden sind nach wie vor sein Verkaufsschlager, obwohl es zum Hemd schon längst auch vegane Sakkos gibt sowie Anzüge aus hochwertiger Baumwolle, aus Vieböck-Leinen aus dem Mühlviertel und mehr. Großen Erfolg feiert Brainshirt auch mit seinen Jeans und Cordhosen, die wohl bei vielen Männern für Aufatmen gesorgt haben. Denn nun können sie neben dem Hemd auch gleich die passenden Hosen einkaufen. Die Schnittführung und Ästhetik der Kollektion zielt auf 45+ ab, würde ich sagen. 



Das Team Lebenskleidung:  credit INNATEX und Nina Pieroth
Nach dem netten Plausch mit Matthias ging es weiter zu Lebenskleidung. Das Team, das einst mit vier Gründern begann, mit der Mission, die Modewelt fairer zu machen, zählt jetzt sechs Damen und Herren, die sich dem Vertrieb von ökologisch korrekten und fair produzierten Baumwoll- und Seidenstoffen spezialisiert haben. Daneben werden auf Auftrag in Indien und in der Türkei zertifizierte Modekollektionen gefertigt. Ihre Stoffe können bequem online bestellt werden, man bietet Sammelbestellungen an, um auch kleinen Labels die Möglichkeit auf günstige Stoffpreise in kleineren Mengen zu ermöglichen. Bei Lebenskleidung durfte ich meinen schweren Rucksack verstecken und konnte nun erleichtert mit Kamera und Notizbuch weiter marschieren. 


Veronika von Colorio Organics

Nach wenigen Metern stieß ich auf das slowakische Label Colorio Organics, das aus Biostoffen knappe Slips für Mädels macht. Appetitlich als Cupcakes in Etageren angerichtet, lachten mich einige Stoffe an, die ich aus dem Biostoffladen kenne. Die Idee ist bestechend. Man nehme schöne Biojerseystoffe und fertige Pants und (bald im Programm) Leibchen daraus. Dies ist natürlich für Selbermacherinnen eine einfache Sache, alle anderen kaufen diese bei Veronika Pechova. Übrigens möchte Veronika auch höher geschnittene Pants anbieten.

die poppig bunte Mischung von liv:ra

Schuhe aus Kimonos
Wenige Meter weiter traf ich auf liv:ra aus Japan, das erstmals hier ausstellte. Eine erfreuliche Mischung aus Punkten, Mustern, kleinen Formen, mädchenhaftem Look und Schühchen aus Kimonostoffen. Herrlich. Ich hoffe sehr, daß Labels wie diese in Europa punkten, denn dieses hat wie wenige Labels auf der Messe auch die Mischung aus Verspieltheit, Humor, Girl Style und jungem städtischem  Flair in die Messe gebracht.




credit Re Verdir
Gleich daneben Re Verdir aus Korea, das gebrauchtes Leder zu Herren- und Damentaschen ziemlich stilvoll upcycelt. Dazu ein Bild aus dem Web.



Inheels
inheels, ein Label aus Tokyo und London gleichermaßen bot eine Mischung aus Biobaumwollkleidern, fließenden Tencelmodellen, bedruckten Bambusschals und feinen Schmuck aus kambodschanischen Landminen. Mir haben es die Tencel-Kleider angetan, die eine schlichte und gleichzeitig raffinierte Schnittführung zeigten. Diese werde ich wohl Freundin Petra von Sonis Laden vorstellen. 


Ein Label, dessen Karte ich mir eingesteckt habe, ohne mit den Damen und Herren am Stand zu sprechen, ist Jersey Company aus Portugal. Hier fand ich solide, hochwertige Shirts in diversen Farben, Färbungen und Formen.

Saint Basic
Saint Basic aus den Niederlanden zeigte Biounterwäsche in sanften Farben und retro angehauchten, grafischen Mustern, die mir sehr gut gefallen hat. Neben der Basic- Biobaumwolllinie in Schwarz und Weiß gibt es ab kommendem Jahr auch Tencelunterwäsche- Herrenshorts, Damenslips und Oberteile- zu kaufen. Hier ist der Vertreter so nett, ein Modell für mich hochzuhalten.


Studio Jux

Studio Jux ist wieder eine schöne Kollektion gelungen, die tragbar und schick zugleich ist. Kleine Oberflächengestaltungen wie ein Farbverlauf oder die Verwendung von Hanffaser mit Baumwolle
(die an der Oberfläche kleine Knötchen bildet) gemischt, lockert die klare Kollektion auf. Schön an diesem Label ist, daß für Damen wie Herren gleichermaßen schöne Modelle entworfen werden. Wenn ich den Stil von Studio Jux (das fair in Nepal produziert) beschreiben müßte, würde ich Zurückhaltung, Entspanntheit und Chic in einem nennen. Kleidung, die schon seit Anbeginn mit innovativen Materialien gearbeitet und sich nicht auf Biobaumwolle verlassen hat. 


bleed
bleed aus Deutschland leben einen aktiven Sportgeist und dieser zeigt sich auch in der Kollektion. Entspannt, lässig und bequem geht es auch im nächsten Sommer weiter. Die Kombination aus witzigem Druck(Kakteen) und einfarbigem Stoff bleibt. Hübsch etwa die T-Shirts mit bedruckter Brusttasche. Die Farben sind ruhig und sehen für mich nach einem zu Ende gehenden Sommertag aus, an dem man noch am Strand sitzt und den Wellen beim Ankommen zusieht. Die News schlechthin: Mithilfe von Crowdfunding, das übrigens ein voller Erfolg wurde, möchte man eine kleine Kollektion aus Jacken, und Accessoires aus Kork fabrizieren! Am Stand war die Damenkorkjacke zu sehen, leider kam ich genau in dem Moment zum Stand, als bleed vom österreichischen Fernsehen belagert wurde und ich wenig später darauf vergaß, sie zu befühlen und zu begutachten. Ob bleed bei der nächsten Fashion Week noch hier ausstellt oder doch bei der SEEK, wie ich mir vorstellen könnte....?

Halle 2

Weiter ging es nun in die nächste Halle, die sich einige Labels der Ethical Fashion Show mit den Labels des Green Showroom teilten. Harold´s vegetabil gegerbte Ledertaschen habe ich mir nicht näher angesehen, weil wir diese ohnehin im Laden erfolgreich führen. Diese Marke bietet Traumtaschen, ganz einfach gesagt. Damen- und Herrentaschen, Weekender, Rucksäcke, Geldbörsen und mehr. Ebenso ergeht es mir mit dem italienischen Jeanslabel Goodsociety, das sehr schöne Jeans fertigt. Raw, mit Waschung und in verschiedenen Formen. Gerade die schlanken Modelle in Raw- also keiner Waschung sondern in dunklem Blau- sind die perfekten "schönen" Jeans, die man auch elegant stylen kann. Auch diese führen wir im Laden und sind zufrieden. Yaya aus Deutschland, das Label der Yogalehrerin Julia Mehedintu, bietet Yogamode in sanften Farben, genäht wird in Nepal. Schön ist, daß die Teile eine Mischung aus sportlich und Alltag sind und die Oberteile oft gedoppelt sind im Vorderteil, was sehr hochwertig aussieht. Auch diese führen wir im Laden, weil uns das Gesamtpaket aus Stoffqualität, Verarbeitung, Form und Aussehen gut gefällt.

credit Aluc
Aluc aus Berlin ist seit Jahren dabei und präsentiert Hemden-Upcycling. Nicht in die Richtung schräge Schnitte, Hemden auf links gedreht, Hemd zu Rock, nein, hier finden sich klassisch schmal geschnittene Hemden, die sehr intelligent und stilvoll aus alten Hemden zusammengesetzt sind. Für jene, die Upcycling und Stil gleichermaßen lieben.


Mila Moisio von Tauko
Weiter aufgefallen ist mir das finnische Label Tauko. Dieses Label bietet Redesign mit finnischem Humor an- aus der Wäsche aus Krankenhäusern und der Gastronomie wird neue Kleidung. Vom Schnitt her humorvoll, vom Style interessant, in klaren Streifen und kräftigen Farben. Definitiv mein Liebling- die grafische Gestaltung der Herstellungsgeschichte und die Tote Bag. Davon würde ich mir mehr wünschen. Zurück zur Wäsche: Diese wird gewaschen, gefärbt und zu Kleidungsstücken verarbeitet. Und soweit ich Designerin Mila Moisio verstanden habe, denkt sie an ein Vor-Ort-Produzieren. Etwa, wenn es Abnehmer in Deutschland gibt, soll deutsche Wäsche verarbeitet werden.

Verpflegung im Hof
Fazit:
Alles in allem war ich recht zufrieden mit dieser Messe, die sich entspannt und ein wenig abgerockt gibt, was das Ambiente betrifft, auch mit der Ausbeute für den Laden. Gefehlt haben mir allerdings doch einige Produkte wie schöne Schuhe, Marke Veja oder ekn footwear, die zur hochgelobten SEEK weitergezogen sind und dort ausstellen. Und dies scheint ein wenig der Tenor zu sein: Wenn Du Dir keinen großen Auftritt leisten kannst, stellst Du bei der Ethical Fashion Show aus. Verkauft wird aber woanders mehr, das habe ich mehr als einmal gehört.

Wenn ich mir so im Nachhinein die Ausstellerliste ansehe, merke ich, daß ich doch an Labels vorbeigegangen bin, an denen, die interessant hätten sein können, wie VATTER oder Jay ´n June.

Schmerzlich vermisst habe ich das junge Label Nurmi aus Finnland. Wie mir Mila Moisio erzählt hat, arbeitet Nurmi gerade an einer Umstrukturierung.....

Interessant, daß auch der Österreichische Rundfunk mit einem Team durchmarschiert ist und DesignerInnen interviewt hat. Besonders gefallen hat ihnen wohl der raubeinige, hochgewachsene Andy von bleed:" Da, nimm den, der ist doch ein Typ!" Ob das die Art des ORF war, Labels auszuwählen?











Donnerstag, 16. Juli 2015

Berlin Fashion Week- Green Showroom

Die Ethical Fashion Show und der Green Showroom haben es mir letzte Woche leicht gemacht, sie ausgiebig zu besuchen- befanden sich beide am selben Ort, dem Postbahnhof. Hier nun einige Eindrücke und Highlights, die mich beschäftigt haben. Green Showroom:

Modenschau- Elsien Gringhuis
Diese Messe habe ich wie die andere auch für SONIS Laden gesucht, bei welchem ich mitarbeite. Besondere Schnittführung, hochwertige Verarbeitung, eine gewisse Alltagstauglichkeit und schönes Material sind Kriterien für uns. Für mich persönlich darf es dann noch außergewöhnlich und mit ausgeprägter gestalterischer Freiheit sein, tragbare Kunst sozusagen. Während die erste Suche erfolgreich war, tat ich mir bei meinen zweiten Kriterien, den nichtkommerziellen, künstlerischeren schwer. Die teilnehmenden Modelabels zeigten ihr Angebot für den realen Markt.


Elsien Gringhuis
Was nun bei den einen in Richtung Ökochic kippt, in Kunsthandwerk vergangener Tage oder Basisstück im besten Sinne- geht bei den anderen in Richtung Schnittführung und Design. Das Reduzieren der Formen auf wesentliche Linien und Formen beherrscht Elsien Gringhuis perfekt. Keine Naht und kein Detail zuviel, ausgefeilte körperferne Schnittformen, die die Trägerin umspielen. Oberteile, Kleider, Röcke, Hosen, Sweater aus angenehmen Materialien. Ein schlichter, Logodruck Ton in Ton auf einem Sweater(übrigens gedruckt vom Wiener Tom Kaisersberger, besser bekannt unter Guter Stoff). Das preisgekrönte Label produziert die Stücke nach Bestellung. Es waren, wenn ich an die letzten Jahre denke, Labels wie dieses, die mir den puristischen, skandinavisch anmutenden Stil nähergebracht haben. Der erwachsen, durchdacht, unterkühlt und leicht erotisch ist. Auf meine Frage, ob sie mit ihrem Stil denn nicht viele Shops in den skandinavischen Ländern haben müßte, verneinte die Designerin. Dort kleidet man sich lieber in den landeseigenen Labels.
deepmello
deepmello, bekannt für sein Rhabarberleder(das Leder wird mit einem Extrakt der Rhabarberwurzel gegerbt), stellt einen weiteren Vertreter des Green Showroom dar, der aus der Menge heraussticht.
Auch hier sind Neuerungen im Programm zu sehen, die den Weg in neue Läden öffnen sollen. Immer mehr Stoffe wie Leinenstrick oder Seide finden sich in Form von schlichten, weichfallenden Kleidern und Oberteilen im Programm. Das diese Teile kostengünstiger und somit ökonomisch interessanter für Einkäufer als Ergänzung zu den preislich gehobenen Ledertaschen und Kleidungsstücken aus reinem Leder macht. Schön ist die hochwertige Aufmachung aller Stücke von deepmello, egal, ob es sich um die Taschen, Accessoires oder Oberteile handelt.

credit:Carpasus

Neu hier: Das junge Schweizer Label Carpasus bietet schmale, klassisch schöne Männerhemden aus Biobaumwolle, die auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen dürften. Der Stoff kommt von Getzner aus Vorarlberg. Dieses Label wird sicher auch bei vielen Damen im Kleiderschrank landen.



nine to five

nine to five aus Hamburg bietet traumhaft gearbeitete Schuhe der Luxusklasse mit schmalen Formen, die stark an vergangene Jahrzehnte erinnerten. Emma Peel kann ich mir in manchen Modellen gut vorstellen. Mir war es zwar zuviel an Farben und Details, hier würde mir ein purer Schuh in einer gut kombinierfähigen Farbe, auch für normalbreite Füße, gefallen. Auch bei den Taschen wären mir etwas weniger Details und weniger feminine Formen lieber. Maskulin ist auch schön :-)
Ein Highlight der Messe, das, so hoffe ich, auch in diesem Rahmen auf genug interessierte EinkäuferInnen gestossen ist. Hier am Bild die sanftere, klassischere Farbstellung.



Green Showroom?
Mittlerweile bin ich im Unklaren, ob der Green Showroom, der einst als edle Präsentationsfläche im Hotel Adlon beginnen hat, noch das richtige Format für die Zukunft ist. Und die luxuriösen, ästhetisch ansprechenden Modelabels bei einer allgemeinen High Fashion Messe nicht besser aufgehoben wären. Auch wenn man gerne in einer grünen Welt arbeiten, ausstellen und verkaufen würde, ist diese Nische zu klein. High Fashion- Geschäfte der grünen Art existieren noch nicht und die passende Zielgruppe ebenso wenig. Diese Messe lebt, wenn die großen konventionellen Modeeinkäufer aus freien Stücken immer wieder kommen, was derzeit noch eher der außergewöhnliche Punkt auf der Tagesordnung und nicht die Regel ist. Gerade im High Fashion Bereich muß man in direkten Wettbewerb mit den großen Namen der konventionellen Branche treten und darauf hoffen, daß auch in diesem hochpreisigen Segment die KonsumentInnen endlich mehr für das Produkt und seine Herstellung bezahlen wollen als nur für den Namen. Dies führt mich wieder zur Frage, ob der Green Showroom das leisten kann.

Idee: Muß er eine klassische Sales-Messe sein und hoffen, daß eben die wichtigen Einkäufer kommen oder darf er Bewusstseinsbildung für eine Branche betreiben, auch auf die Gefahr hin, unrentabel zu sein? Darf er Neuerungen zeigen, unkonventionelle Ansätze, Designerinnen und Designer, die ein Angebot  für ausgesuchte Boutiquen oder Concept Shops bieten. Labels, die hochwertig arbeiten und eben nicht auf eine lässigere, alltäglichere Ethical Fashion Show passen. Labels, die nicht zu groß werden müssen sondern klein und fein bleiben können. Und sich das Abschleifen der eigenen Handschrift hin zu einem kommerziellen Look oder eine einfachere Scnittführung zwecks Produktionserleicherung sparen können. Bei der Modenschau kam mir die Idee, ob Shows, egal bei welcher grünen Messe, nicht auch eine Art Bildungsauftrag erfüllen könnten, indem man bewußt die herausragendsten Labels und somit einen Querschnitt des Möglichen vorstellt und die Auswahl nicht nur durch die jeweilige Finanzkraft und Größe der Labels bestimmt wird. Und im Publikum Einkäufer und Medien sitzen, die sich leichter ein Gesamtbild machen können. Darf eine Messe so etwas?


Blickwinkel
Die Gespräche bei meinen Rundgängen durch beide Messen und danach haben mir gezeigt, wie unterschiedlich Blickwinkel sein können. Für die eine ist alles, was mit Leder zu tun hat, ohne Existenzberechtigung und sollte gestrichen werden, für die andere zählt nur der Streetwearbereich, die Alltagsmode, die wirklich etwas am Konsumverhalten von Otto Normalverbraucher verändern kann. Die teureren Designlabels im Green Showroom stehen für unerschwinglichen Luxus für Menschen mit viel Geld und mehr als einmal wurde die ganze Messe in Frage gestellt. 


Ich persönlich sehe den Zwiespalt zwischen einem künstlerischen, idealistischen, unkommerziellen Ansatz von Kleidung, dem Ansatz, der die letzten Reste vom Modestudium noch hinüberrettet in die Geschäftswelt. Und dem kommerziellen Alltag, der von Kundschaften und MeinungsbildnerInnen bevölkert ist, die in Kleidung wirklich nicht mehr sehen als Kleidung, Ware, Zahlen. Alltag, Ernsthaftigkeit. Mir stellt sich die Frage, ob künstlerischere Ansätze per se in ein Luxuseck geschoben werden dürfen oder ob sie nicht einfach das bleiben dürfen, was sie sind, nämlich seltene Perlen der Mode.



P.S. Interessant fand ich die BesucherInnenbefragung am Eingang, die ich mitmachte. Man wollte  in zahlreichen Fragen wissen, warum man hier war, wegen welcher Messe und welchen Eindruck die Messen auf einen machen. Wird hier die jeweilige Zukunftstauglichkeit der beiden Messen geprüft?
Nun, da allein der Green Showroom einiges an Fragen für mich aufgeworfen hat, gibt es zur Ethical Fashion Show einen eigenen Text.


Donnerstag, 2. Juli 2015

BICYCLE HAPPENING in Linz

Morgen und übermorgen sollte man in Linz sein, denn das LENTOS, das Klimabündnis und das Velodrom Linz laden zum ersten Bicycle Happening ein, einem Fest der Radkultur.
Das Rad, das längst dem schnöden Arme-Leute-Fortbewegungsmittel entwachsen, zur Sportmaschine mutierte, um danach seinen Weg zurück in die Alltagskultur fand,hat gerade im urbanen Raum seine vielfältige Strahlungskraft entwickelt.

Es ist Lifestyleprodukt zum Herzeigen, einfaches und schnelles Fortbewegungsmittel, macht fit und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Und wenn diese Komponenten kombiniert werden, entsteht der Tweed Ride :-) Auch den gibt es bei diesem Fest, am Samstag ab 14 Uhr. Dresscode beachten! Man erwartet einen stilvollen Auftritt in 20er oder 30er-Tweed von den TeilnehmerInnen.

Mein Kollege Hemann Rainer, der seitens des Klimabündnis OÖ  dieses Fest begleitet, hat mir von fahrbarem Essen erzählt, Diskussionen und nicht zu letzt von Filmvorführungen, die sich ganz um das Thema Rad drehen. Ich denke, dort muß man einfach sein! Ach ja, natürlich wird auch repariert.

3. und 4.Juli, ab 14 Uhr. Ort: LENTOS LINZ

Sonntag, 28. Juni 2015

LOVECO- ein neuer Laden in Berlin

Die Berlin Fashion Week rückt immer näher und meine Vorfreude auf mein jährliches Highlight- mein Berlinbesuch steigt. Neben Modemessenbesuchen und Party :-) bleibt noch Zeit für Stadbummel und das langersehnte Wiedersehen mit lieben Menschen. Was ich mir unter anderem ansehen werde, ist dieses Geschäft, das sich der grünen Mode widmet. Loveco. Die Fotos habe ich von ihnen geborgt.
Über Franziska Schmid, die für das brandneue vegane Lifestyle- Magazin Noveaux schreibt, bin ich auf Loveco gestossen. Praktisch, wenn man mit ExpertInnen auf Facebook befreundet ist.....




Dienstag, 23. Juni 2015

Hello Norway and Scandinavia!


Marimekko
Seit einigen Monaten werden meine Blog LeserInnen aus dem nordischen Raum immer mehr und mehr. Hei! Zeit, um einige sehr inspirierende Labels und Menschen aus dem skandinavischen Raum zu präsentieren, die mich schon über Jahre, Monate oder seit kurzem begleiten. Kurz vorweg gesagt, ich habe ein Faible für die Ästhetik von Landschaft, Design und Stil aus Nordeuropa. Für Drucke, Muster, Strukturen, Farbekombinationen.

Marimekko
Nurmi
Lisa Burenius
L:A Bruket
Green Kitchen Stories
Cycle Chic Copenhagen
Broste Copenhagen
Broste Copenhagen

Nurmi


Lisa Burenius

Green Kitchen Stories