Sonntag, 16. Juni 2013

8 Sachen & mehr...

1. Gerade dabei das T-Shirt aus dem Wikingerstoff fertig zu nähen.
2. Fotos gemacht von der E-Rally, einer Tour elektro in OÖ und Bayern


3. unsere neuen Freunde, 2 Dohlen: hier gibts Futter: Maden

4. Foto von Eva, die gerade geschminkt wird.

5. Teigverwertung: Minitäschchen, gefüllt mit Marmelade

6. Geschenk eingepackt- mit altem Packpapier, Washi-Tape und Swarovski-Perlen

7. Basismasse für Laibchen- Haferflocken, Karotten, Zuchini....

8. Vollkorn- Pizza gemacht
9. Gemischter Teller für die Dohlen: Erdbeere, Eiweiß, Sonnenblumenkerne und Mehlwürmer

10. Rhabarberkuchen



Samstag, 15. Juni 2013

bleed

"Wir von bleed clothing sind im Boardsport beheimatet und möchten mit unseren Produkten ein Angebot schaffen, dass altersklassenübergreifend den Markt um biologische, nachhaltig produzierte und fair gehandelte Streetwear bereichert", so Christopher Kubessa von bleed.
Die verwendeten Materialien sind Tencel( fliessende Shirts, sehr schön), sowie Biobaumwolle, Recyclingpolyester, Hanf. Die Infos rund um die Fasern finden sich sehr gut zusammengefasst auf ihrer Webseite.

Wer ist bleed?
Michael Spitzbarth, ist der Gründer von bleed organic clothing. Als freischaffender Designer im Sportswearbereich mußte er rasch einsehen, daß seine Bedenken, was Produktionsbedingungen betrifft, von seinen Auftraggebern nicht geteilt wurden. So gründetet er 2009 sein Label "bleed", das sich rein namentlich von bluten herleitet und die ausgeblutete Natur meint. Einen guten Schub für das Label aus Oberfranken bot der ISPO Brandnew Award 2009, der Spitzbarth gleich einen Stand bei der größten Sportartikelmesse der Welt einbrachte, Aufmerksamkeit inklusive.

Sporttaugliche Streetwear beschreibe ich den Style mal- von klassischen Street-T-Shirts mit Print bis zu schlichten Basics-Pullis, Shirts, Hemden und Hosen, dazu Jeans und Accesoires- für Damen und Herren. Einen Online-Shop gibts auch. Produziert wird in Polen, laut Florian von ECO Store Linz, der mir die Kollektion in seinem Geschäft zeigt, wurde vorher in Portugal produziert, jetzt freut er sich über deren Verlegung nach Polen, "weil die Qualität deutlich besser geworden ist".

Dieses Label arbeitet in einem Bereich, der recht dominiert ist von großen Marken wie Burton, etc
Ich bin gespannt, wann auch in Boardshops, die es landauf landab gibt,  die Einkehr solcher Labels flächendeckend geschieht. Die Boarder und Skater fühlen sich doch  wohl in der "Natur", sind Teil einer Community. Na, da wäre es doch sinnvoll, dieses Gefühl bis ins letzte Detail mitzutragen, auch was die gerne vernachlässigte "Kleinigkeit der Produktion" betrifft.
 


Freitag, 14. Juni 2013

Kates Topshop-Desaster

Kate in Topshop- 45 Pfund-Kleid.
Man müßte meinen,  Kate Middleton hat einen Vetrag mit den Billigheimern der Modebranche.Weder ist sich die Prinzessin zu schade, Zara zu tragen, nein, auch Topshop ist nicht schlecht genug.

Wie oft ich gegen diese Unart schon angeschimpft habe, weiß ich nicht- verzeiht, daß ich es immer wieder und wieder tue. Wieso kauft ein halbwegs intelligenter und sich sozial gebender Mensch bei einem Billigladen wie diesem ein?

-Um eine Verbindung zum Volk herzustellen,
-weil man- auch wenn man viel Geld hat-
auf jedes Pfund schaut?
-Weil es einem schlicht egal ist, wie Kleidung produziert wird,
-Hauptsache sie sieht gut aus?

So hübsch Kate auch ist, so erbärmlich finde ich die Ignoranz dieser "Stilikone". Sie könnte mehr aus sich und ihrer Rolle als Vorbild machen. Großbritannien ist voll von interessanten Designlabels, die ökologisch produzieren- von ReDesign über Wollprodukte bis zu schlichtweg Schönem.Und Vintage nicht zu vergessen.

Fotoshooting WearFair & mehr

Eva
Müde komme ich heim, nach einem tollen Tag und schönen Bildern für die WearFair, hach :-) Wer so wie ich Mode liebt, ReDesign und Vintage noch viel mehr, kann sich vorstellen, wie ich die Models, allesamt hübsche FreundInnen/Verwandte von mir, angezogen habe...ja, nicht ausschließlich neu-eco sondern auch

mit Redesign, Vintage und Secondhand. Die offiziellen Fotos geschossen von Christina Diwold gibts in einigen Wochen, anbei nur mal unverfängliche Schnappschüsse...ich will ja nicht irgendwelche Medienstrategien durchkreuzen :-)

Schminken, hach, mögen auch Buben.
Fotografin mit Models, Areal Tabakfabrik
Vielen Dank an die Labels/Shops, die uns Kleidung geborgt haben trotz meiner Bemerkung, daß "schon mal etwas schmutzig werden kann": Eco Store, Katuni und Xiling- Labels: Greenality, Katuni, Fr.Jona&son, Maronski, Secondhand.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Sneakers made in Europe- ekn

Gerade über diese hübschen Sneakers gestolpert. Made in Portugal, pflangengegerbt. Von ekn.


Mittwoch, 12. Juni 2013

GreenLounge auf der Fashion Week: Top-Event der Nachhaltigkeits-Pioniere

Und hier die Presseaussendung zu einem Event, auf das ich mich besonders freue: die Innatex Green Lounge. Die gesamte deutschsprachige und internationale Szene ist eben dort! ich freue mich auf Euch! So, jetzt zur offiziellen PA, die ich gerade von Sabine Lydia Müller bekommen habe:
 
...Nach dem sehr erfolgreichen Auftakt im Januar 2013 versammelt die GreenLounge am Mittwoch, 3. Juli, ab 18 Uhr erneut die Green Fashion-Szene. Das neue Veranstaltungsformat - eine Kooperation der Ethical Fashion Show Berlin, des GREENshowroom und der INNATEX - Internationale Fachmesse für nachhaltige Textilien - lädt im Rahmen der Berlin Fashion Week ins stimmungsvolle Umspannwerk Kreuzberg ein. So durchweg positiv war die Resonanz der Gäste auf den Nachhaltigkeits-Event im Januar, dass die Veranstalter diesmal über 400 Gäste erwarten, darunter Designer, Label- und Shop-Inhaber sowie Prominenz aus Politik und Gesellschaft.

Ausblick auf die INNATEX
Bereits am Nachmittag um 14 Uhr gibt es  im Umspannwerk auf den Präsentationsflächen der drei Messen einen Ausblick auf die Kollektionen, die vom 3. bis 5. August auf der INNATEX zu sehen sein werden. Mehr als zehn Labels nutzen das Schaufenster als Vorschau auf die Ordermesse, zu der etwa 230 Aussteller in Hofheim-Wallau bei Frankfurt am Main erwartet werden.

Etablierte Vorreiter für erlesene Getränke wie Lammsbräu, Voelkel und Dwersteeg verwöhnen die Gäste an der bio-fairen Bar. Außerdem präsentiert sich eine Auswahl neuer Sponsoren den Meinungsmachern der Green Fashion-Branche. Ein weiteres Highlight wird die Fotowand mit benecos Make-up-Station sein. Die Bilder, die anschließend im Facebook-Profil der INNATEX veröffentlicht werden, ziehen noch Monate nach dem Event viel Aufmerksamkeit auf sich.
Bei Bio-Catering vom Berliner Edel-Italiener Pappa e Ciccia lädt jetzt im Sommer zusätzlich die Terrasse des Umspannwerks zum Networken ein. Am Ende eines aufregenden Messetages gibt es wohl kaum einen geeigneteren Treffpunkt für den Austausch tagesaktueller Neuigkeiten als die GreenLounge.

Anbei ein Foto von der letzten green Lounge.

Green Showroom bringt Avantgarde und viele Labels

credit: Elsien Gringhuis
Mit 29 Ausstellern geht die Modemesse in ihre achte Saison. „Insgesamt präsentieren sich über 100 Aussteller auf unseren beiden grünen Modemessen Greenshowroom und Ethical Fashion Show Berlin, die gemeinsam inzwischen die größte Plattform für nachhaltige Mode in Europa darstellen,“ sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies des Veranstalters Messe Frankfurt.
Mit 19 Labels aus dem Ausland zeigt sich der Greenshowroom überaus international. Vertreten sind Designer aus Estland, Finnland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen, der Schweiz, Spanien und der Ukraine. 
Zugleich besticht der Greenshowroom durch ein ausgewogenes Verhältnis von etablierten und neuen Labels. Bereits in der Vorsaison waren unter anderem Aleks Kurkowski, Elsien Gringhuis, Katharina Kaiser und Myuli dabei. Zu den Neuzugängen zählen beispielsweise Henrieta Duffner/Swiss Affaire, Løndstrupp, Issie Collection und Tatjana Prijmak. 
 „Die jungen Designer sind echte Vorreiter der grünen Mode“, sagt Magdalena Schaffrin, Mitbegründerin und Koordinatorin des Greenshowrooms. „Wir dürfen uns auf starke Kollektionen freuen, die mit einer Symbiose aus edlem Design und zeitgemäßen Materialien begeistern und ökologische und soziale Kriterien in der Produktion berücksichtigen.“
Reet Aus- die erste industrielle ReDesignerin
Soziale Standards im Blickfeld
Besonderes Augenmerk wird im kommenden Greenshowroom auf die Produktionsbedingungen der ausgestellten Kollektionen gelegt. Die beteiligten Labels zeigen eine Vielzahl an Beispielen auf, wie heute fortschrittlich und sauber gearbeitet werden kann: Reet Aus beispielsweise lässt in Bangladesh fertigen und kooperiert hier mit der Awaj Foundation, die daran arbeitet, bessere Arbeitsbedingungen für die Näherinnen in Bangladesh zu erzielen. Cocccon hat eine eigene Seidenraupen-Zucht in einem von Rebellen kontrollierten Gebiet in Indien und bezahlt faire Löhne an sozial benachteiligte Gruppen. Die Seide ist traditionell und per Hand hergestellt. Katharina Kaiser kooperiert mit einem sozialen Projekt in Deutschland und lässt Teile in einer Werkstatt für behinderte Menschen fertigen. Schreif ist in El Salvador aktiv und produziert die Kollektion in einer kleinen Fabrik mit 14 Mitarbeitern – fair bezahlt und versichert.

„Humanity in Fashion Award. Die drei Finalisten des „Humanity in Fashion Awards“ by hessnatur stellen ihre Kollektionen vor: howitzweißbach und Stefanie Stohwasser aus Deutschland sowie Hellen van Rees aus den Niederlanden werden sich erstmals in den Adlon-Suiten dem Publikum präsentieren. Ebenso stellen sich Studierende aus dem Masterstudiengang „Sustainability in Fashion“ der Esmod Berlin mit ihren Arbeiten vor. Mit Anaïs Guille ist außerdem eine Designerin an Bord, die von dem französischem Konzern LVMH als herausragende Nachwuchsdesignerin unterstützt wird.
Salonshow zum Messeauftakt
Das Highlight des Greenshowrooms kündigt sich zu einem neuen Termin an: Bereits am ersten Messetag, 2. Juli, wartet um 15.30 Uhr die Salonshow mit Kollektions-Highlights auf. Greenshowroom-Aussteller zeigen hier ihre Frühjahr/Sommer 2014 Kollektionen. Am Catwalk beteiligen sich Aleks Kurkowski, Anaïs Guille, Deepmello, Dutch Basics, Edelziege, Elsien Gringhuis, Henrieta Duffner/Swiss Affaire, Katharina Kaiser, Katlen Thiel, Luxaa, Reet Aus, Royalblush by Jana Keller, Tatjana Prijmak und Vilmava. Auch drei Labels, die auf der Ethical Fashion Show Berlin ausstellen, sind dabei: Alma & Lowis, Lanius und Monica Schneiter.




Montag, 10. Juni 2013

Niko Paech und Ralf Fücks- kann es grünes Wachstum geben? Ein Streitgespräch

Paech und Fücks/ via WIWO
Kann es intelligentes grünes Wachstum geben? Niko Paech, Professor der Uni Oldenburg, der als "radikalster Wachstums-kritiker" in Deutschland gilt, sagt NEIN.
Ralf Fücks, Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen in Berlin, bezeichnet die Zweifel an der Wachstumsökonomie  als "Weltflucht".

Beide "Gegenspieler" haben Bücher geschrieben, die im Gegensatz zueinander stehen.Während Fücks in seinem Buch "Intelligent wachsen – die grüne Revolution" beschreibt, wie ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem aus seiner Sicht aussehen kann, kann man Paechs "Befreiung vom Überfluss" getrost als Gegenentwurf betrachten.
Eine gute Gelegenheit, sich die beiden Entwürfe genauer anzuhören. Ich bin ehrlich gesagt gegen Wörter und Begriffe wie "Grünes Wachstum" und Effizienz" ALLERGISCH, Herr Fücks! Und wenn ich bei einem Grünen wie Fücks höre, dass er sich über Begriffe wie Bescheidenheit, Genügsamkeit und Verzicht mehr oder weniger lustig macht und sie als UNDENKBAR begreift, dann frage ich mich wirklich, wofür die Grünen in Deutschland stehen.

Entschuldigung, aber eine Anpassung an den Klimawandel, ein klimagerechteres Leben für alle auf diesem Planeten wird nur über Verzicht gehen- was in vielen Fällen auch eine Befreiung vom Überfluss bedeuten wird. Dass sich selbst die grüne Partei nicht zu diesem Statement aufraffen kann, ist doch sehr ärgerlich. Mehr Mut!

Dieses Gespräch habe ich über die Wirtschaftswoche WIWO gefunden.

Sonntag, 9. Juni 2013

Vegetarische Sommerküche- zufrieden und satt

Am Freitagabend kochten wir bis in den späten Abend hinein- Veggie-Leckereien nach den 5 Elementen. Unsere Lehrerin: Birgit Hackl von "Birgits Naturküche" aus Lanzenberg. Wir: 15 Frauen und ein Mann, die sich für den Reichtum der Gemüseküche interessieren- von der Studentin bis zur Keramikerin. Zufrieden und satt. Ein schöner Satz von ihr:"Wir können es uns wert sein, nur die besten Lebensmittel zu uns zu nehmen: Das macht uns satt und wir brauchen weniger davon."
Unsere Lehrerin Birgit Hackl erklärt uns die Reihenfolge des Kochens bei den 5-Elementen.
Info: Wichtig bei Veggie-Küche ist das Verwenden von Ölen: Hanföl und Leinöl wegen ihrer Inhaltsstoffe:
Dazu ein link zu Veganity. Birgit pries zudem die "Basensuppe" an, die schon als erstes in der Früh genossen, den Körper ausbalanciert und stark macht- gerade wenn man den Tag mit Kaffee(Säure) beginnt.
Teig für Oliven im Teigmantel

Hirse-Laibchen

Olivenöl-Grissini

Claudia beim Feinschneiden der Tomaten für den Quinoasalat



Martina kocht Linsen-Curry-Lauch-Sauce mit Kokosmilch

Nicole und myself beim Zwiebelschneiden....seufz

Farbe satt

Birgit erklärt ihre Gewürze

Quinoasalat, perfekt zubereitet von Claudia

Gleich tischen wir auf

Donnerstag, 6. Juni 2013

Immer wieder- THE STORY OF STUFF

Wer diese super-Infofilmchen von Annie Leonard noch nicht kennt,
der sollte sich diese in einigen freien Minuten "reinziehen". The Story of Stuff.
Für verschiedene Themengebiete werden komplexe Zusammenhänge in Filmform anschaulich und hübsch illustriert, präsentiert.
The Story of Electronics etwa oder
The Story of Cosmetics und viele mehr.