Montag, 21. Juli 2014

Avocado Store goes Austria

Nun bietet der grüne Online- Konzeptshop AVOCADO STORE auch einen Österreich-Ableger mit zahlreichen österreichischen Produkten. Reinschauen!

Samstag, 19. Juli 2014

Marillenschwemme- DIY Nektar

Eine gute Möglichkeit, Marillen zu verarbeiten ist neben Marmelade und Chutney der NEKTAR. Ich habe vor einigen Jahren dieMarmeladen-produktion reduziert, weil wir keine Marmeladen -Brot-Esser sind und mit dem Nektar begonnen.

Rezept*:
1 Kilo entkernte Marillen
1 Liter Wasser
150 g Zucker
1 Teelöffel Zitronensäure
1 Messerspitze Ascorbinsäure(Vitamin C) aus der Apotheke(verhindert das Braunwerden des Nektars)

Flaschen mit weitem Hals vorbereiten, praktisch sind die Flaschen der passierten Tomaten, etc. Flaschen und Deckel mit kochendem Wasser ausspülen, was ich knapp vor dem Abfüllen mache.

 So geht´s:
1 Die Früchte mit der halben Menge Wasser in einem großen Kochtopf aufkochen lassen
2 die zweite Hälfte Wasser mit der Zitronensäure und der Ascorbinsäure vermischen 
3 in die Fruchtmasse geben. 
4 Nochmal kurz köcheln lassen
5 Die Masse mit dem Stabmixer pürieren
6. in zuvor mit kochendem Wasser ausgespülte Flaschen füllen, Deckel drauf
7 Flaschen umlegen
8 Fertig!

Ich habe die Marillen mit dem Vitamix schon nach Schritt 1 fein gemixt und wieder in den Topf zurückgeleert.

* Das Rezept lässt sich auch mit doppelter Menge gut in einem großen Topf verarbeiten.



Freitag, 18. Juli 2014

Wie muß Eco Fashion sein?


Ein Aspekt ist mir letzte Woche ins Auge gestochen, der mich nach wie vor beschäftigt. Die Frage nämlich, warum Eco Labels bei großen konventionellen Messen wie der Premium ausstellen und welche Botschaft es aussendet, wenn man Kunden rein über die Optik fangen will. Wie sollte Eco Fashion sein?

Aufgefallen ist es mir schon bei der Ethical Fashion Show, wo mir ein Jeanslabel seine neuesten Waschungen vorgeführt hat. Auch um zu beweisen, dass es nicht nur schöne Jeans in klassichem Dunkelblau produziert sondern auch am Puls der Zeit ist. Mit Laser Wash, mit Pachwork-Elementen. Auch bei der Premium sah ich einige Eco-Labels, die optisch völlig in der Ästhetik der konventionellen Modemarken aufgehen. Das, was ich früher positiv registriert hätte, daß man ja wirklich keinen Unterschied zwischen konventionell und grün feststellen kann, stört mich jetzt doch.

Außengestaltung bei der Premium
Ist Laser-Wash oder anderes in Mode, wird es quer durch die Bank, von konventionell bis eco, gemacht. Destroyed Jeans, ausgewaschene Farben, offene Kanten, hauchdünne Jersey-Qualitäten, die schnell kaputt werden, Farben, denen man das Ablaufdatum ansieht. Warum bemühen sich Eco Labels um eine schnelllebige Ästhetik? Wenn es nur auf diesem Weg möglich ist, konventionelle Einkäufer zu einer Order zu bewegen, dann sind wir wieder beim herkömmlichen System, nur ein wenig ethischer produziert.Das Impulskaufen bleibt.

Die kleine Eco Design Gemeinschaft, die mit einem Marktanteil von nicht einmal 3 Prozent eine sehr kleine Nische ist, wird niemals die Masse begrünen können. Wenn es an der Zeit ist und es sich finanziell rechnet, steigen die Großen ein und teilen sich den "Biomodemarkt" untereinander auf, könnte ich mir vorstellen. Sie verfügen über große Strukturen, viel Werbebudget, das können kleine grüne Firmen nicht leisten.


Vorbild Biolebensmittel- Branche?
Die Biobranche lebt uns diese Entwicklung schon seit den Siebziger Jahren vor: Zuerst begannen die Pioniere, verkauften selbst gezogenes Gemüse und wurden ob ihrer Abkehr von Kunstdünger und Co. zu Spinnern erklärt. Die "Spinner" wurden mehr und mehr, die Branche blieb klein. Der Bioboom kam mit den Großen. Rewe, Hofer, Aldi und andere teilen sich heute den Biomarkt auf. Die Pioniere sind immer noch da, in ihren Nischen. Dazu kommen immer mehr Quereinsteiger und gut Ausgebildete aus der Branche, die mit Idealismus und Geschäftssinn an die Sache herangehen. Und zuletzt sind auch Menschen aus der Kommunikationsbeanche dabei, die ihre Produktentwicklung mit der Verpackung beginnen.


nine to five- Designerin Sandra Schnittkowski
Mit Design, Qualität und Kundennähe punkten 
Wer heute mit Bioprodukten wie auch mit Eco Design punkten will, braucht neben der guten Aufmachung, der schönen Geschichte, dem attraktiven Auftritt DAS Produkt, das unsere Welt besser und schöner macht. Ich persönlich sehe die einzige Möglichkeit für Labels, die nicht mit den Großen mithalten können und wollen(!), in ihrem Alleinstellungsmerkmal. Und an dezentrale Versorgung von mittelgroßen Unternehmen.

Ich denke jetzt noch mit Freude an die wunderschön designten wie auch verarbeiteten Schuhe vom Hamburger Label nine to five zurück, das sich auf der Premium präsentierte. Die Schuhe, die nicht unter 300 Euro zu haben sind, lösen selbst in mir das Gefühl aus, gerne monatelang Geld auf die Seite zu legen und sie dann zu kaufen. Weil sie Schuhe fürs Leben sind. Hochwertig, langlebig, mit persönlicher Note, einer schönen Geschichte dahinter und Nähe zur Kundin. Lieblingsstücke, die man sich fürs Leben kauft, nicht nur für eine Saison. Die Großen werden vermutlich einst die Masse bedienen und dazu noch grüne Unternehmen, für die Lieblingsstücke sind die kleinen feinen Modelabels zuständig.
Sehnsucht geliebt zu werden, Sehnsucht etwas Besonderes zu sein
Wir Menschen sehnen uns- wie schon Jahrtausende zuvor- danach, wertgeschätzt, beachtet und geliebt zu werden. Es ist schwierig, wenn man dies über Konsum befriedigen will. Wir haben nach den letzten Jahrzehnten der Konsumgüter-Welle vielleicht eins erkannt: Dass Shoppen nicht glücklich macht. Und schon gar nicht, wenn es sich um schnell produzierte, schnell gekaufte billige Stücke handelt. Nicht nur, dass sie durch entsetzliches Leid zustandekommen, lassen sie uns auch spüren, dass wir ebenso wertlos sind wie die Stücke selbst. Massenmode für Massenmenschen ohne Persönlichkeit.

Die Alternative dazu ist für mich ein bewußtes Leben mit Selbermachen, mit wenigen liebevoll ausgesuchten Eco- Stücken/Produkten, der Reichtum persönlicher Beziehungen, Engagement für die Gemeinschaft und ein Leben mit der Natur. Wenn ich mir schon etwas kaufe, dann will ich etwas Besonderes. So besonders wie ich. So besonders wie Du.




Mittwoch, 16. Juli 2014

Das war die Fashion Week- Ethical Fashion Show

Collage von Nuurmi
Ich starte einige kleine Nachberichte meiner Fashion Week-Erlebnisse mit der Ethical Fashion Show. Die Messe, die vor einigen Jahren von Paris nach Berlin übersiedelt ist, präsentiert sich überaus entspannt in ästhetisch perfekt gealterten Industrieräumlichkeiten. Hohe Räume, Industrial Chic trifft auf grüne Mode in seinen unterschiedlichen Ausprägungen.

Meine Highlights:

Anniina Nuurmi
Nuurmi aus Finnland. Die junge finnische Designerin Anniina Nurmi zeigt klares aufgeräumtes Design. Reduziert auf die Nichtfarben Schwaz und Weiß gesellt sich das verwaschene Blau und Grau von Recycled Denim-Hosen dazu. Kasackförmige Kleider, schmale Jeans, schmale Herrenhemden mit kleinen Muster-Details dazu ein geometrisches Muster treffen genau in mein skandinavisches Design liebendes Herz.. Accessoires wie Stirnbänder, Turbane, Fliegen und markante Ohrstecker runden das Angebot ab. Diese Kollektion ist reduziert, stimmig und ließ mich angesichts anderer überladener Kollektionen richtig aufatmen.

Die Damen von OH MY BAG
Oh My Bag aus den Niederlanden sind meine zweiten Favoriten, die ich mir merken werde: Sehr schön verarbeitete Taschen im Vintage-Look von Designerin Paulien Wesselink. Robustes vegetabil gegerbtes Leder mit Prägungen in den Farben Braun, Nachtblau und Schwarz. Produziert in Indien.

Weitere Labels, die ich immer gerne mag, sind  Sey Jeans von Selma Yasdut, die sich neben den bewährten dunklen Damenjeans auch ins modische Lager wagt und Trends wie Laser Wash oder Patchwork-Denim aufgreift. Und Minga Berlin, deren Socken sich qualitativ verbessert haben und mit einer wilden Farbenpracht punkten.


Produzenten
Für alle unter euch , die Stoffe und Zubehör brauchen, seien folgende Firmen zu nennen:
ein Blick auf eine von zwei Hallen
Knöpfe von Knopf Budke
Lebenskleidung mit seinen zahlreichen Biostoffen, Knopf Budke, der schon seit Jahrzehnten Knöpfe aus Naturmaterialien macht, und mit interessanten Recyclingmaterialien punktet. Recyclingpapier zum Beispiel, recyceltes Horn und mehr. Und die Plattform Interloom möchte ich hier nennen, die für DesignerInnen alles- von Nähgarnen, Spitzen, Stoffen bis zu Services diverser Art im Angebot hat.

Die Mischung der Messe zeigt die Vielfalt der Branche: Ökomode hier, neues zeitgenössisches Design dort. Dazwischen Streetwear. "Sie hat sich etabliert- sowohl national wie auch international", sieht Enrico Rima von Lebenskleidung eine immer bessere Positionierung der Ethical Fashion Show. Es sei ein Muss, dort auszustellen. Derzeit würde ich schon behaupten, daß die Ethical am Besten geeignet ist, DIE grüne Modemesse Berlins zu sein- wenn denn die anderen Labels, die sich auf anderen Schauplätzen präsentiert haben, auch hier einfinden und die Messe nicht zu sehr auf Öko/abgerockt setzt. Der Green Showroom als perfekte Fläche für hochpreisige edle Labels als Ergänzung und Highlight dazu. 

Denn- Messen wie die Premium scheren sich keinen Deut um Eco. Dort tut man als Label gut daran, seine Eco-Herkunft unter den Teppich zu kehren. Doch nur über die Optik zu gehen um konventionelle Einkäufer nicht zu verschrecken,, kommt mir ein wenig schizophren vor. Aber gut, ich bin keine Designerin, die ebendort steht und ihre Kollektion an möglichst viele Byers verkaufen will. Ich sehe das rein idealistisch romantisch. Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn die Eco Design Branche selbstbewußt ist, hochwertiges Design bietet und ihre schönen Kollektionen auch immer mit ihrem Bewußtsein für ethische Produktion vor den Vorhang stellt. Grüne Mode wird nie die ganze Modebranche bekehren können, doch sie tut gut daran, den großen konventionellen Goliath vor sich herzutreiben. Um ihn in den Hintern zu treten und das mit Selbstbewusstsein, Professionalität und Raffinesse. Und dann brummt die ganze Szene.



Sonntag, 6. Juli 2014

My Garden is my Home


Bevor ich morgen losfahre nach Berlin, um in die Welt der grünen Mode einzutauchen, habe ich noch einen Rundgang durch meinen Garten gemacht. Um mich daran zu erfreuen, um mich auf zukünftige Genüsse zu erfreuen, um den Bienen bei ihrer Arbeit zuzusehen und dem Gezwitscher um mich zu lauschen. Ich bin ein Landkind und so sehr ich mich darauf freue, einige Tage in einer Großstadt mit wunderbaren Menschen zu verbringen, all die gemeinschaftlichen Strömungen, Cafes, internationale Küche, Gemeinschaftsprojekte, Urban Gardening zu sehen- so sehr freue ich mich wieder darauf, eben hier bei mir im Garten mit bloßen Füßen im taufrischen Gras zu stehen und wieder zu lauschen, zu schmecken und einfach da zu sein.

Samstag, 5. Juli 2014

Workshop Fascinators und eine kreative Dame

Es ist mir immer eine Freude, die zufriedenen Gesichter zu sehen, wenn der Workshop in seine finale Phase kommt. Wenn sich eine noch unkonkrete Idee mit ein wenig Anleitung und Inspiration von mir
zu einem wunderbaren konkreten Ergebnis wandelt. Wieder passiert gestern im Kraftstoff Wels, bei meinem Workshop zum Thema Fascinators. Mit dabei 2 interessierte Damen plus eine Nähbegeisterte, die schon mehrere Kurse bei mir gemacht hat. Während sie aus einer weiten Seidenhose ein Oberteil zaubert, entstehen bei einer Dirndlfreundin und einer Fifties-Liebhaberin wunderbare erste Fascinators, die sicherlich nicht ihre letzten waren. Und ich lehne mich entspannt und zufrieden zurück.

Übrigens: am 18.7. halte ich einen Kurs in Grein an der Donau und ab Herbst geht es weiter im Kraftstoff Wels. Ich bin übrigens auch zu buchen- ab 4 Personen komme ich gerne.

Freitag, 4. Juli 2014

REVOLUZZA SALE bis zu 50%

Hier poste ich eine ganze Nachricht ungefiltert von Revoluzza, weil diese Puppen für mich die hübschesten sind, die ich kenne. Und weil die Frau dahinter, Suse Eich Bauer, so traumhafte Designs vollbringt. Hier nun die wunderbar illustrierte Nachricht von Anfang bis zum Ende.





NEUES TUTORIAL: Matilda & Alisa


Ab sofort im -> RevoluzZza-Shop und bei -> Dawanda!
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Mit Matilda & Alisa wird ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen im Schulbuch der revoluzZzionären Nähschule:
- 30 Anleitungsseiten
- 84 Anleitungs-Fotos
- plus zusätzliche Fotos
- plus die Geschichte von Matilda & Alisa
- plus Grafiken zu grundsätzlichen Näh-Informationen zum Rückstich



Traumhafte Kleidung inklusive

Im Tutorial enthalten: Die Anleitung für ein zauberhaftes und leicht zu nähendes Sommerkleidchen, Strümpfe und Filz-Mary-Jane-Schühchen.

Weitere Kleider, Schuhe, Stiefelchen, ein Kuschelnachthemd und vieles mehr findet Ihr ab jetzt regelmäßig auf der Seite von Matilda und Alisa.

15 Probenäherinnen arbeiten momentan am Tutorial - die wunderschönen Ergebnisse findet Ihr nach Fertigstellung ebenfalls auf der Seite der Beiden. Und auf der RevoluzZza-Facebook-Seite.




Meerjungfrau schlägt Eule!


Aber nein, alles ist ganz harmlos: Der All-Time-Bestseller Uggla wurde von Calypso abgelöst, die momentan bei Euch eindeutig beliebter ist.
Man merkt endlich: Es wird Sommer!
Das Tutorial zur kleinen und großen Meerjungfrau gibt es momentan übrigens auch im Sale!



Eine kleine Puppengeschichte

"...Jeden Morgen sagte Alisa nach dem Aufstehen: “Ich freue mich auf diesen Tag!” und erzählte jeden Abend, wen oder was sie heute kennengelernt hatte.
Aber ich merkte auch, dass trotz all’ der neuen Freunde, die sie täglich traf - die Nachbars-Katze, die Schneckenfamilie, den Fuchs hinterm Zaun, der abends übers Feld lief und ihr zuwinkte - sie doch immer ein wenig einsam war..."
Die ganze Geschichte gibt's nur im neuen Tutorial!