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Die Chemikerin Ann Christin Bansleben entwickelte mit ihren Kollegen einen Extrakt aus der Rhabarberwurzel, mit dem sich Leder gerben lässt. Schadstoffarm und ohne Schwermetalle. Um diesen Extrakt davor zu bewahren ein Schubladen-dasein der ausgezeichneten aber nicht umgesetzten Idee zu fristen, gründeten die Wissenschaftlerin und ihre Kollegen kurzerhand selbst das Unternehmen, sie nannten es "the rooters" und Ann ging mit dem Leder zu Designerlabels um sie dafür zu begeistern. Die ersten minimalistisch schönen Taschenmodelle waren geboren(Anne Gorke). Ich lernte die Marke und die Gründerin letztes Jahr beim Green Showroom in Berlin kennen.
Bei weiteren Treffen wie dem beyond fashion Summit konnte ich mehr über ihren Ansatz Mode in Deutschland zu machen erfahren. Die Frage, ob Rooters sich nur mehr von Rhabarberkuchen ernährt, habe ich vergessen zu stellen :-)
Die Ästhetik der Modelle ist zurückhaltend, klar und durch das Material sehr sinnlich. Klassiker und Lieblingsstücke sind geboren! Preislich bewegen sich die Modelle im höheren Segment, man muß schon auf sie sparen. Wird aber mit einer Anschaffung fürs Leben belohnt.Wo beginne ich? Bei den Gürteln :-) Oder den Schuhen von Anne Gorke?
Kontakt bezüglich Material und Modelle hier.
photography: roman walczyna


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