Freitag, 13. Juli 2012

fairfair, der erste tag

ich nehme an, daß es kein leichtes mehr ist interessante und selbsterklärende namen- ohne mit der moralischen tür ins haus zu fallen- für grüne messen zu erfinden. fairfair hat einen eigenartigen namen und erinnert nicht nur mich an die linzer messe-verwandtschaft wearfair. die messe selbst? mit meiner entspannten begleitung ulli war es ein schöner nachmittag.

eine neue Abonnentin beim BIORAMA-Stand
vor dem MQ warteten die food-stände auf interessierte kundschaft. der regen meinte es nicht so gut mit ihnen. im MQ tummelten sich die menschen und blieben aufgrund des regenwetters lieber ein wenig länger drin. die labels und shops waren die üblichen , die sich schon einen namen in der grünen modeszene gemacht haben: ebenberg mit einer schönen kollektion von studio jux, anukoo, muso koroni, green ground, milch, zerum und viele andere.  


meine highlights: das buchkontor mit einer auswahl an den derzeit so wichtigen büchern zu nachhaltigem lebensstil, vegetarisch/vegan kochen und eigen- kreativität.  


Sorgsam und seine schönen Taschen
  sorgsam, das upcycelte und wirklich hochwertig verarbeitete designstücke verkauft: taschen, geldtaschen, badetaschen, schmuck aus papierperlen, sporttaschen aus bunten und bedruckten reissäcken von coll.part und verschiedenste taschen aus industrienetz aus kambodscha. die inhaberin arbeitet ganz bewußt mit firmen, die in kambodscha fair fertigen.

Anne Sophie(rechts) ist biotiful
less is more mit hochwertigen haarprodukten mit der sympathischten ansprechperson mit wunderbaren haaren, der naturkosmetik- webshop biotiful mit anne sophie, die gerade eine biomarketing-ausbildung absoviert und bei der ich verabsäumt habe die zart duftende sheabutter zu kaufen. dort bekommt ihr übrigens die echten alaunsteine, also hingehen!


die kappen vom kinderlabel kamaeleon gefielen mir ebenso wie einige schmuckstücke bei i love blossom. barbara denk vertrat einige Unterwäschelabels aus ganz Europa, die mit Biostoffen arbieten, Sozialprojekte beinhalten und mehr.

Barbara Denk vertritt  faire Wäschelabels

Evelina Lundquist von the good tribe
besonders möchte ich das projekt zero waste bzw the good tribe weiter verfolgen, das sich einer nachhaltigen lebensweise und produktion ohne abfall widmet. sie verkauften neben ihren schürzen aus kleidung marmeladen und konfitüre aus obst, das ihnen geschenkt wurde.
einige neue labels stehen in den startlöchern, die mich teilweise noch nicht überzeugt haben, andere waren nicht ganz grün aber trotzdem hier. vöslauer ist sponsor und so wurden ganz logisch auch deren kisten verwendet- als pulte oder umkleiden, was messe-erprobte menschen nicht nur an den modepalast, etc erinnert. aber was solls- es ist praktisch und leicht aufzubauen.

wie so einiges noch eher improvisiert war denn erprobt. die messe ist eher dunkel, es fehlt am licht und am standbau. das bild ist beherrscht von kleiderstangen, die es schwer machen die labels zuzuordnen.

dunkle Lichtverhältnisse, guter Besuch

die zusammensetzung der firmen und deren produktbereiche lässt noch viel spielraum nach oben -es waren viele labels nicht vertreten, die sich diese neue messe vermutlich erst einmal als  besucher ansehen wollten. einfach, improvisiert und sympathisch- so würde ich die messe auf den ersten blick bezeichnen.  keine mode- und stylemesse sondern tragbare kleidung ohne allüren, bücher zum lesen und leben, essen zum satt- und glücklichwerden- gutes leben halt. der zeitpunkt hat einige aussteller gefordert- waren sie doch mit einem bein schon in der neuen herbstkollektion und nicht mehr im sommer und deswegen schon spärlicher bestückt.

Raw Fine Bakery
der stand der raw bakery mit  nostalgischen tortentellern und glasstürzen war süß zum ansehen und verkosten. (roh scheint auf jeden fall ein teures hobby zu sein- ein kleiner brownie um 3,50..... machen hier die zutaten den preis oder die tatsache, daß es halt "roh" und gerade angesagt ist?).
zum bauch streicheln war es bei dahramsala lecker vegetarisch indisches kichererbsencurry mit reis und salat zu essen - das würde ich in linz auch gerne haben. ja dann, das wars. wenn mir noch dinge einfallen, werde ich diesem artikel noch infos hinzufügen. danke an ulli und die netten menschen hinter den labels, mit denen ich eine schöne weile plaudern konnte.


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