Samstag, 31. März 2012

Lotta Jansdotter bei Sweet Paul


Lotta Jansdotter, Wahl- New Yorkerin aus Schweden und eine der bekanntesten Textildesignerinnen überhaupt, wird bei Sweet Paul porträtiert. Sehr nett. Kanntet ihr dieses Kreativmagazin schon?

Freitag, 30. März 2012

8 Sachen- habe ich selbst gemacht

Wieder eine meiner  Selbermach- Dokumentationen abseits von Beruf und Pflicht.
 1. Mit den Buben am Traktoranhänger in Bio-Pferdebohnen herumgekugelt- unser ökologisches Bällchenbad!


2. Leckeres Gemüse gekocht. Kartoffelnudeln, grüne Bohnen, Austernpilzpfanne.

 3. Aus Stoffresten kleine Schalen und eine Matte gehäkelt.

 4. Unsere Altsteirer Hühner auf der Wiese dokumentiert.


5. Eine Besonderheit: Eine der unzähligen Kröten auf ihrer Wanderschaft auf der Strasse fotografiert- um 22.00



6. Osterdekoration- mit Inspiration aus Living at Home.. 


7. Dinkel gemahlen und Palatschinken gemacht.


8. Freundin Karin und Model Nicole beim Fotografieren fotografiert und Bild bearbeitet.



Einen schönen Gruß an Frau Liebe, die die Idee salonfähig gemacht hat, seine selbstgemachten Dinge öffentlich zu dokumentieren:-) Und ich würde mich über Eure Sachen freuen! Verlinkt Euch mit Euren selbstgemachten Schätzen. In diesem Sinne, ein schönes Wochenende.

Dienstag, 27. März 2012

Eco Fashion Pictures

Meine liebe Freundin Karin hat einige ReDesign- Modelle von mir fotografiert.



I LOVE.

Montag, 26. März 2012

Eco Fashion Markt in Bozen-Labels gesucht


Bozen ist eine schöne Stadt- und bemüht sich um ökofaire Mode.

Die solidarischen Einkaufsgruppen Südtirols (http://www.intergasbz.org/)organisieren jedes Jahr ein Fest zu dem auch verschiedene Produzenten eingeladen werden. In diesem Jahr soll neben dem Fest ein Markt für Textilien (fair, biologisch, recycelt) organisiert werden. Fest und Markt finden voraussichtlich am Samstag 22. September 2012 in Bozen voraussichtlich auf der Talferpromenade statt. Mehr Infos bei Monika Sölva unter msolva3@yahoo.it

Die Labels, die sich interessieren mal in diese schöne Gegend zu fahren und dort ihre Kleidung auszustellen sollten sich auch einen Termin mit dem einzigen grünen Modeshop in Südtirol, dem Terra Fashion Shop in Brixen, ausmachen. 


Sonntag, 25. März 2012

we – workshops for entrepreneurs 2012 Der Crashkurs für Kreative mit Unternehmergeist

Wieder eine interessante Gesichte, die ich Euch ans Herz legen will.

Eine Weiterbildungsinitiative von departure & impulse | aws im Rahmen von evolve
Die we – workshops for entrepreneurs sind ein Weiterbildungsprogramm, das Gründerinnen sowie junge Unternehmer der Kreativwirtschaft auf dem Weg von Ihrer Idee bis zum erfolgreichen Geschäftskonzept unterstützt. Die Workshopreihe erleichtert den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit, indem sie realistische Perspektiven schafft und gleichzeitig das nötige Rüstzeug für einen Start in den Markt bietet.
Die we-workshops richten sich an alle, die in den Bereichen Architektur, Design, Mode, Musik und Multimedia unternehmerisch tätig sind und ihr Projekt mit Wachstumsambitionen vorantreiben wollen.

Die professionelle Starthilfe ist ein Angebot von departure und impulse | aws im Rahmen von evolve und wird bereits seit 2006 regelmäßig durchgeführt.
Eckdaten: we – workshops for entrepreneurs 2012
Termin Wien: Fr/Sa/So 20./21./22. April 2011 und Fr/Sa 27./28. April 2012
Ort: austria wirtschaftsservice (aws), Ungargasse 37, 1030 Wien
Kosten: Die Kosten für die we-workshops einschl. Unterlagen und Verpflegung betragen 144 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Mit Standard-Abonnement gilt der Vorteilspreis von 100 Euro.
Anmeldung
(bis 14. April 2012) und Infos unter: www.we-workshops.at
Mit dabei sind dieses Mal…
…Architektur
Erfahrungsberichte aus dem Spannungsfeld Unternehmertum und Architektur geben Bettina Götz von ARTEC Architekten, Dietmar Feichtinger von Feichtinger Architektes und Ernst J. Fuchs des Architekturkollektivs the next ENTERPRISE weiter.

…Design
Der Auslandsösterreicher Michael Tropper gründete das Londoner Designbüro Forpeople und arbeitet für internationale Unternehmen wie Panasonic, Britisch Airways oder Nokia. Nada Nasrallah und Christian Horner arbeiteten vor der Gründung ihres gemeinsamen Designlabels Soda Designers in internationalen Büros und setzen nun Projekte für bspw. Ligne Roset und Wittmann um.

…Multimedia/Web/Gaming
Markus Wagner, Experte in der Internet-und Startup-Szene, ist zudem Gründer des Unternehmens i5invest und kann hinsichtlich Zugänge zu Venture Capital und Business Angels beraten. Weiters stehen Clemens Beer, Gründer und Chefentwickler von Tupalo und Dieter Rappold von knallgrau.at Rede und Antwort. 

…Musik
Christof Ellighaus ist Gründer des Berliner Labels City Slang und kann durch seine Tätigkeit für Virgin auch Erfahrungen aus der Welt der Majors weitergeben. Jan Clausen leitet das Kommunikations-unternehmen Queen About Music und betreut Labels, Künstlerinnen und Künstler sowie Konzertagenturen. Ilias Dahimène gründete und betreibt das Wiener Indie-Label Seayou Records.

…Mode
Elisabeth Längle ist seit 1972 selbständig als Kreativpartnerin der Textil- und Modeindustrie tätig und kann ihre Erfahrungen u.a. in den Bereichen Produktentwicklung, Vertrieb und Markenpositionierung weitergeben. Ines Kaag und Desireé Heiss lassen unter dem Label BLESS Editionen, die sich zwischen Produkt-, Bekleidungs- und Interiordesign bewegen, entstehen. Stefan Siegel gründete NOT JUST A LABEL, eine der führenden internationalen Online-Plattformen für aufstrebendes Modedesign. 

Nähere Informationen
Alexander Diesenreiter, departure Programmmanagement, T +43  1 4000-87110, diesenreiter@departure.at
Birgit Huber, departure Presse & PR, T +43 1 4000-87107, huber@departure.at
Simone Weinbacher-Traun, aws|impulse, T +43  1 501 75-368, s.weinbacher-traun@awsg.at


Donnerstag, 22. März 2012

DENIM und JERSEY/ Lebenskleidung bietet Stoff-Sammelbestellungen

Für die Jungs von lebenskleidung mache ich gerne Werbung: Hier ihre neueste Meldung, die ich Euch Kreativen, DesignerInnen und allen anderen Interessierten weiterleite:

Unsere aktuelle Sammelbestellung: grau-melierten Stoffe und Denim!


Hallo, hier eine kleine Erinnerung an die aktuelle Sammelbestellung:

Wir bieten euch eine breite Palette an dunkel-grau meliertem Stoff an.
Von federleichtem Single Jersey mit nur 120 g/m² über elasthischen Jersey mit Elasthan zu schwerem gebürsteten Sweat Stoff inkl. passender Bündchen, hier sollte für jeden etwas dabei sein.
Zusätzlich bieten wir Euch noch weitere tolle Stoffe in dieser Sammelbestellung an:
Bio-Denim
Endlich können wir euch auch einen Jeans-Stoff anbieten. Unsere Suche nach einem guten Anbieter hat sich ausgezahlt. Wir kaufen in der Gemeischaft eine Denim Qualität mit 12,5 Unzen ein. Gewebt aus 100% Bio-Baumwolle (kbA) und gefärbt in Deutschland nach strengen EU-Kritierien. Diesen Stoff können wir euch ab 40 Metern anbieten.
Schwarz melierter Bio-Sweat und Bio-Bündchen
Der Favorit von so vielen Messen geht nun in Produktion. Der schwarz melierte Sweat Stoff (260 g/m²) mit grau meliert gebürsteter Rückseite. Artikelnummer 7-44. Diesen Stoff könnt ihr schon ab 10 Metern, die passenden Bündchen ab 5 Metern bestellen.
Blau-grau geringelter Bio-Rib
Oben drauf haben wir einen super coolen Bio-Rib im Programm. Blau-grau meliert in 200 g/m² Qualität. Ideal für T-Shirts, Long Shirts, Kinderhosen oder Mützen. Los geht's auch hier ab 10 Metern Bestellmenge.
Die Sammelbestellung läuft bis zum 4.04.2012. Bis dahin müsst ihr das Bestellformular abgesendet haben um mitzubestellen.
 Viel Spaß und beste Grüße
Euer
Benjamin Itter

Montag, 19. März 2012

Style Design Bücher zu verkaufen/ Book sale

Ich trenne mich von einigen Büchern aus den Bereichen
DIY, Kreativität, Modedesign, Entrepreneur..., die ich ein Mal gelesen habe. Sie sind interessant für kreative Leute, und welche, die  mehr Informationen darüber haben wollen, was sich auf dem Sektor  im amerikanischen Raum tut oder wie man ein eigenes Business startet...und so weiter...
Mein Regal ist zu voll und so möchte ich die  Bücher wieder weiterschicken. Per Post.
Wer hat Interesse?

1.Wie gründe ich ein Modelabel/Toby Meadows
Beschreibung hier.  23 €
Ein sehr informatives Buch, das einem sehr gut den Weg zum eigenen Label zeigt.

2. Papermaché/ Helga Meyer

3.Kreatives Modedesign mit Adobe Illustrator(ungelesen)

4. handmade NATION/ 
The Rise of DIY, Art Craft, an Design/ english
Beschreibung. 20€

5. CRAFT Inc.VERKAUFT
Turn your creative hobby into a business/english
Beschreibung. 20€

6. Print&Stamp/english

7. Junk Style/ Melanie Molesworth/english


"Paper Cutting" ist irrtümlich daraufgerutscht...steht nicht zum Verkauf






Freitag, 16. März 2012

Anukoo Frühling 12



Ein paar entspannte Tage, ein paar entspannte Modelle, mit leichter Hand entworfen und zu tragen. Mit Farben. So mein Eindruck dieser erfreulichen Modelle von Anukoo, dem jungen Modelabel der EZA. Und die stimmigen Fotos tun ihr Übriges dazu.

Fotos: Anukoo/Thomas Licht

Donnerstag, 15. März 2012

die wahre ökoheldin

Wieder ein Artikel zum Thema nachhaltiger Lebensstil: Diesmal gefunden im SPIEGEL.

Er stellt die Frage in den Raum, was die LOHAS(ich meine die mit großem Geldbeutel) eigentlich bewirken mit ihrem beim oberflächlichem Hinsehen begrüßenswerten Lebenswandel- bei näherem Hinsehen kritisch zu bewertenden.  Man reist mehr, konsumiert mehr,besitzt viel mehr energieeffiziente Geräte, teurere Autos. Man will  genießen. Der "grüne Hedonismus", der sich stark an Konsum orientiert, macht die Welt definitiv nicht besser. Sondern lenkt ab davon, daß sich unsere Gesellschaft in Konsumfragen und Lebenswandel stark einschränken muß und dies eine Änderung des bisherigen konsumorientierten Lebensstils voraussetzt.
Foto: Thomas Brötzler

Daß dieser Artikel gleichzeitig Werbung für ein Buch macht, das polarisiert statt zu erklären und nach guten Lösungen zu suchen  ist mir durch eine aufmerksame Leserin aufgefallen. Und  ärgert mich jetzt. Retten wir die Welt mit dem "richtigen Konsum"? Sicher nicht. Mit solchen Büchern auch nicht. Denn sie katapultieren eine ganze Bewegung immer wieder an den Start zurück.

Wer ist die wahre Ökoheldin? Die Antwort ist wenig überraschend und stellt die Pointe des Spiegel-Artikels dar. Es ist die Rentnerin in ihrer kleinen Wohnung, die weder ein Auto noch einen Flachbildfernseher besitzt. Die keine Reisen macht, in keinen Flieger steigt, wenig zum Leben braucht und ihre Kleider selbst stopft. Diese alten Menschen haben den kleinsten ökologischen Fußabdruck. Nur, niemand will heute so leben. Aus Armut klimafreundlich leben zu müssen......

Dabei lohnt es sich ein wenig hinzusehen und das Gesehene mit seinem eigenen Leben zu vergleichen. Wie kann ich auf kleinerem Fuß  trotzdem vergnügt leben?

Montag, 12. März 2012

lebensstil hat nichts mit lebensstandard zu tun

Vorletzte Woche hörte ich mir den Vortrag von "Klimamönch" Edmund Brandner in Schwertberg an. Der Lokalredakteur einer oberösterr. Zeitung hatte es sich im Jahre 2010 zur Aufgabe gemacht das ganze Jahr möglichst klimafreundlich zu leben.
Bild via Planet OÖ
Zu Beginn informierte er sich, was "Klimawandel" eigentlich bedeutet und was er tun müsse um seinen ökologischen Fußabdruck soweit zu verkleinern um auf eine maximale Erderwärmung von 2 Grad Celsius zu kommen. Dafür müssten die BewohnerInnen in den industrialisierten Ländern ihren Lebensstil um 80% reduzieren. Der CO2- Ausstoß po Kopf und Jahr beträgt in Österreich/Deutschland  11 Tonnen. In den USA bei etwa 18 Tonnen, in Brasilien bei 1,8 Tonnen. Generell dürften wir maximal 2 Tonnen CO2-Ausstoss verursachen. Vorweg gesagt: Edmund Brandner schaffte es seine bisherige Bilanz auf 4,5 Tonnen zu drücken.

-Zuerst verkaufte er sein Auto und begann mit dem Rad ins 5km entfernte Büro zu fahren und mittels Fahrradanhänger auch Einkäufe und andere Güter zu transportieren. (80% der Autofahrten in Österreich betreffen Strecken unter 10 km, 50% unter 5km- und die gefahrenen Autos haben nicht unbedingt mit den tatsächlichen Erfordernissen zu tun: Die höchste SUV-Dichte Österreichs findet sich nicht im gebirgigen Tirol sondern im 1. Wiener Gemeindebezirk.)

Nach seinen aufreibenden Bürotagen sei er früher "grantig und angespannt" mit dem Auto zu Hause angekommen, hätte einen Snack und ein Bier verdrückt, sich in sein Auto gesetzt und irgendeinen schlechten Film zur Berieselung ausgeliehen. Jetzt kommt er freigestrampelt vom Bürostress und gut müde daheim ohne Bedarf an weiteren Entspannungsversuchen.

-Ein weiterer Punkt, den er verändert hat, war sein Reiseverhalten. Ein Flug von München nach Gran Canaria verursacht 1600 Tonnen CO2, was 1 Jahr Autofahren bedeutet. Fliegen wurde gestrichen: Dafür leistete sich die Familie eine 2wöchige Reise nach Schottland- mit dem Zug und einer Wanderung durch die dortige Landschaft. Man leistete sich einen gemütlichen Schlafwagen ab Amsterdam- was man ja tun kann, wenn man schon kein Auto mehr besitzt und man diese Fixkosten nicht mehr zu tragen hat.

Der Punkt "Konsum" bzw Luxus macht heute 1 Viertel unserer Ausgaben aus: Wir verbrauchen ein Viertel unseres Einkommens für relativ  unwichtige Dinge. Die wir nicht wirklich brauchen. Zuerst darüber nachdenken, ob dieses Produkt auf lange Sicht mein Leben bereichert, dann gegebenenfalls kaufen, war sein Fazit.

"Was brauche ich", wurde zu seiner Frage des Jahres. Und er stellte fest, daß er wenig brauchte um glücklich zu sein. Er brauchte kein neues Handy mit für ihn unnützen Funktionen, er brauchte keine für ihn entnervende Tour ins Einkaufszentrum mehr, keinen Flug sondern lieber eine Wanderung. Er brauchte keinen Film im Kinocenter mehr zu sehen, weil er lieber daheim ein Buch las. Und er mag jetzt viel lieber mit Freunden am Abend kochen und sich austauschen.

Er legte einen Garten an und lernte, Gemüse zu ziehen, begann je nach Bedarf Gemüse der Saison und aus der Region zu kaufen. Alles ging gut, machte auch etwas Arbeit(aber sinnvolle) und viel Freude.

"Lebensstandard und Lebensqualität haben nichts miteinander zu tun," war sein Schluß.


Beim Thema Essen habe er versagt, meint er. Fleisch schmeckt ihm noch immer. (Die Fleischproduktion stellt mit der Erzeugung von Käse die größte Energieverursacherin/Verschwenderin im Lebensmittelbereich dar. Dazu untenstehend eine Tabelle.) Mein Fazit jenes Abends: Der Autor war sympathisch authentisch bescheiden und zeigte, daß es eigentlich ganz einfach ist, sein Leben zu ändern und von unnützem Ballast zu befreien- wenn man den Mut dazu aufbringt wirklich lieb gewordene Angewohnheiten und unbedachten Kosum zu ändern und durch NEUES zu ersetzen UND die Verantwortung für sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Fazit: Analysieren wir unseren  eigenen Lebensstil, erkennen wir, wieviel wir besitzen,  das wir nicht brauchen und Schränke und Garagen verstopft. Wenn wir sehen, wie leichtfertig wir unser Geld ausgeben für Dinge, die  wenig mit uns zu tun haben und wie knausrig wir manchmal sind, wenn es um Bio, Fair und grüne Mode geht..... Brandner sah, daß er weder Auto noch große Reisen  und Ähnliches braucht um glücklich zu sein. Ein gutes Buch lesen, mit Freunden kochen, einen Garten anlegen und Rad fahren. 
http://www.radler-sw.de

Man stelle sich vor, wenn wir möglichst viele Strecken unter 5km mit dem Rad fahren würden oder zu Fuß gehen- welche Ressourcen wären eingespart. Und gewonnen hätten wir auch- nämlich Lebensenergie, weil wir unseren täglichen Sport schon bei unseren täglichen Wegen geleistet haben. 10.000 Schritte am Tag sollten wir schaffen, sagen Gesundheitsexperten.....man betrachte die Überbrückung von Distanzen als sportliche Angelegenheit. Nicht als die von PS.

Zeit mit der Familie, mit den Nächsten, Zeit um nachzudenken, Zeit für sich selbst. Hier hake ich bei dem deutschen Kulturwissenschaftler Harald Welzer ein, der genau in diese Kerbe schlägt. Wer sagt , daß ein Verzicht vom bisherigen Lebensstil oder Lebensstandard etwas mit "Verzicht" zu tun hat?

Buch: 
Edmund Brandner
Tagebuch eines KLimamönchs
Trauner Verlag

CO2-Vergleich von Käse, Rindfleisch und anderen Lebensmittel

Lebensmittel
wie Käse und Fleisch
im Vergleich
CO2-Emissionen
in g pro kg Lebensmittel
Energiegehalt
in kcal pro kg Lebensmittel
Käse 8340 3600 (40% Gouda)
Rindfleisch 6430 2300 (mittelfett)
Eier 1930 1600
Schweinefleisch 1870 1700 (mittelfett)
Geflügelfleisch 1330 1000 (Brathähnchen)
Tofu 1100 700
Milch 940 640 (Vollmilch)
Nudeln 920 3800
Brot 720 2800 (Brötchen)
Obst 450 500 (Apfel)
Kartoffeln 200 700 (Pellkartoffeln)
Gemüse 150 160 (Blumenkohl)
Liste entnommen der Seite http://www.co2-emissionen-vergleichen.de/Lebensmittel/CO2-Lebensmittel-Fleisch-Kaese.html


Eine Fortsetzung zum Thema Lebensstil folgt, schließlich ist jetzt die beste Zeit um seine Gewohnheiten zu analysieren und sich innerlich als auch äußerlich von Ballast zu verabschieden.

Freitag, 2. März 2012

Permakultur oder Wie füllen wir unsere Einkaufswägen in Zukunft?

einer der bekanntesten Permakulturisten Österreichs, 
gibt Einblick in diesem interessanten und langen Video.

Ich lernte Bernhard bei diversen Gelegenheiten kennen, ob er gerade Fenster aus Flaschenböden oder Lehmbacköfen baute oder Vorträge hielt oder Pflanzen am bekannten ARCHE NOAH- Pflanzenmarkt am 1. Mai in Schiltern verkaufte. Der Mitbegründer von PERMANORIKUM Wels fährt durch die ganze Welt um Gärten anzulegen, die im Sinne der "permanent agriculture" mit weniger Aufwand reiche Ernte versprechen. Es lohnt sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, denn in jedem Garten, jeder Grünfläche bitet sich die Möglichkeit mit der Natur in Verbindung zu treten und ihr zu nützen.

Donnerstag, 1. März 2012

Gibt es das? Zertifizierte Jeans um 20 Euro



19.99 EUR /je
 


5-Pocket-Form.
Größen: 48–56
Modelle teilweise nicht in allen Größen verfügbar.

Bio-Baumwolle:
Diese Produkte sind durch eine unabhängige Kontrollstelle nach dem GLOBAL ORGANIC TEXTILE STANDARD zertifiziert.
Dieser Standard definiert weltweit einheitlich anerkannte Anforderungen, die die ökologische Qualität von Textilien sicherstellen.

Diese Kriterien beinhalten:
  • den Faseranbau
  • die umweltfreundliche und sozialverträgliche Herstellung
  • die einheitliche Kennzeichnung der Produkte 
 Text, Bild von Aldi Süd
Kann es das geben?  GOTS ist bekanntlich der beste Kompromiss aller Zertifikate und selbst noch weit davon entfernt wirklich gerechte Arbeits- und Umweltbedingungen zu garantieren. Aber wie schafft es so eine Diskontfirma, die sich schon wahrlich viel zu Schulden kommen lassen hat, was Arbeitsbedingungen betrifft- wie schafft sie es solche billigen Jeans zu produzieren?

Wenn man von gängigen Rechnungen ausgeht, daß von jeder Jeans die Näherin ein Prozent bekommt, wären das...20 Cent? Wie schnell muß man nähen für 20 Cent? Wenm man noch dazu bedenkt, daß ja nicht nur eine sondern mehrere Näherinnen an einer Hose nähen?

Was meint die Branche dazu? Ich ersuche um Kommentare...