Fast fashion setting trends? Slow fashion makes it better!

.."Wer heute noch behauptet, H&M würde bloß die internationale Designer-Gilde kopieren, hat nicht verstanden, daß es mittlerweile der schwedische Riese ist, der die weltweiten Modetrends setzt."- Schweizer WELTWOCHE.
Diese erschreckende Aussage mußte ich heute in der neuen Textilzeitung lesen. Nun, wollen wir das? Erstens glaube ich das nicht und zweitens wäre diese Vorstellung einfach nur erschreckend. Fast fashion im Stile vom schwedischen und anderen Moderiesen bedeutet noch schlimmere Arbeitsbedingungen für die Näherinnen in Asien und elsewhere, denn so schnell wechselnde Kollektionen fordern ein immer höheres Arbeitstempo und im Grunde unnötige billige Kleidung, die keiner braucht und unsere Umwelt zerstört.
Slow fashion wäre eine Möglichkeit dem zu entrinnen, also kein Kaufen um des Kaufens willen sondern nur, wenn man wirklich etwas braucht. "The greenest shirt is the one you don´t buy," dieser wunderbar treffende Satz ist mir auf einer amerikanischen Homepage untergekommen. Er ist wahr. Die LOHAS sind grün bewegt, wollen etwas verändern aber bitte stilvoll und gut gelaunt. Das bedeutet unter anderem korrekter shoppen und sollte aber auch weniger shoppen bedeuten. Verzicht und ein Besinnen auf das, was wirklich benötigt wird.

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