Berlin und Copenhagen- green fashion cooperation

Auf modabot.de habe ich diesen interessanten Artikel gefunden und trage ihn gleich an Euch weiter. Die Initiatoren von “Next Generation Bright Green Fashion” in Berlin versuchen in ihrem neuesten Projekt 10 Berliner und Kopenhagener Modelabels zu vereinen und sie zum Thema green fashion- social responsibility, etc arbeiten zu lassen. Das Resultat sollen dann jeweils 3 Teile sein. Diese werden dann am 28.August.2009 während der Copenhagen Design Week auf einer gemeinsamen Show vorgestellt.

"Das Projekt ist offen angelegt, es gibt also keine besonderen Vorgaben der Zusammenarbeit, im Ergebnis soll jedoch, wie die dänische Projektkoordinatorin Wickie Meier sagte, gute Mode entstehen, die Grundvoraussetzung für die Akzeptanz auf breiter Ebene. Die beteiligten Designer sind auf Berliner Seite Esther Perbandt, Magdalena Schaffrin, Tarané Hook, von Wedel & Tiedeken und Julia Knüpfer; aus Kopenhagen wurden Wackerhaus, Jean-Philip Dyremose, Vibe Harsløf, Vilsbøl de Arce und Barbara í Gongini eingeladen.

Das vom Copenhagen Creative Forum und CREATE Berlin initiierte und von zahlreichen Sponsoren, u.a. hessnatur und Dr. Hauschka Kosmetik, mitunterstützte “Next Generation Bright Green Fashion”, ist Teil des Mutterprojekts “BerllNordik”, das den Austausch zwischen Akteuren aus Berlin mit denen aus nordischen Hauptstädten fördern soll." (Text modabot)

Was mir daran gefällt, ist nicht nur der gemeinsame Austausch von Ideen sondern der Versuch Themen wie ökofaires Handeln mit Mode auf breiter Ebene zu verbinden. Da es sich bei green fashion trotz des Medienhypes gegenwärtig um eine Randerscheinung der Mode, bestenfalls den "grünen Daumen der Mode" handelt, tut Nachdenken auf breiter Ebene gut.

Ich stelle mir gerade vor, wie sich österreichische Designerlabels an einen Tisch setzen und ihre Ideen dazu austauschen- da sind es ehrlich gesagt noch zu wenige, die sich abseits vom Kleider-Machen auch mit sozialen und ökologischen Themen ernsthaft befassen.

Ein Interview mit Magdalena Schaffrin hier.

credit: modabot, Vilsbøl de Arce

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