Gudrun Sjoeden Herbst 2010- Designfrei

Ich liebe Gudrun Sjoeden für ihren tollen Katalog, die stimmungsvolle Homepage, all die Geschichten, die um das Label aufgebaut sind. Eine Welt in sich.Doch- in Sachen Design wird sträflich danebengehaut, wie die ÖsterreicherInnen so sagen.

Dabei hätte dieses Label das Zeug dazu eine ganz große Fangemeinde um sich zu scharen. Nämlich- die Ökos, die sich kastig, sackartig und bunt einkleiden wollen- und die modernen Kreativen, die Farbe lieben, Mustermix, Crossdressing, Vintage, einfach grüne Mode- und Design. Formen, Körperbewußtsein.

Streifen in Orange-Veronagrün. Tops und Handtücher mit Punkten. Bunte Schals, leuchtend gemusterte Regenmäntel. Folkloreaccessoires. Und so weiter. Aber, muß ich mir ein BasicShirt um 53 Euro kaufen, nur weil mir der Stoff gefällt? Um es aufzutrennen und dem Teil eine moderne Form zu geben?

So gehe ich normalerweise vor, wenn ich auf Flohmärkte gehe- oder in Secondhandläden. Kleidung rein nach dem Stoff zu beurteilen; und zu kaufen. Aufzutrennen, umzuändern, etc.

Aber bei neuer Ware, die zudem noch wirklich Geld kostet? Eine schwere Frage.

Was meint ihr? Schneidert ihr auch neue Ware um? Oder nur Altes?

Bitte liebes Gudrun Sjoeden-Team erhört die kreativen Modefrauen, die bunt, Muster und öko verbinden  und tragen wollen!

picture: gescanntes Foto aus dem neuen GS Katalog.

Kommentare

x hat gesagt…
Nö ich kauf, die Basic Shirts schlimmsten falls im Sale. Ich lieb hoch geschlossene, Shirts, weite Auschnitte So wie auf den Bildern, kauf ich nirgends. Labels sind mir egal, ich kauf das was so ist wie ich es mir vorstelle, wo das Preis/Leistungsverhaltnis meinen subjektiven Vorstellungen, entspricht. Wobei ich nie nicht für eine Marke/ einen Designernahmen, ein vielfaches des gefühlten Materialwertes zahlen würde.
Fr.Jona&son hat gesagt…
naja, die materialien von gudrun sjoeden sind klasse.

da kann man nichts sagen.
aber diese schnittformen, wie aus den 80ern.

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