biorama-schlank

Das neue biorama( die erste Ausgabe ohne Erfinder Milo Tesselaar), das ich als Beilage zu meinem neuen ( wie immer lesenswerten)DATUM erhalten habe, ist schlank!
alles um das Thema Kuh
Dünnes Papier.  Das Thema Kuh. Viel Goodies zum Kaufen. He, sollten wir LOHAS denn nur zum Shoppen da sein?
Ein Kochrezept zum Thema Kürbismarmelade. 

irgendwie fehlt mir der biss. Ich will mehr Aktionen, mehr Anregungen zum Sich- Engagieren, einfach mehr Inspiration. Biorama könnte DAS unverzichtbare grüne Lifestyle-Medium im deutschsprachigen Raum sein. Es wird wohl am Geld fehlen, wie bei vielen jungen, engagierten Medien. Darum, Leute, abonniert das Magazin, freut Euch am Gelesenen und empfehlt es weiter. So wie ich. Und dann wird es beim nächsten Mal hoffentlich wieder ein wenig fülliger.

Kommentare

michaela hat gesagt…
naja, LOHAS ist ja eine Bezeichnung für eine Zielgruppe, einen KonsumentInnentyp, also von daher geht's immer ums Shoppen.

Das Geschäftsmodell von Biorama scheint mir ausserdem auf Anzeigen zu basieren, also ich weiss nicht, ob das dann Sinn macht, für ein Magazin, das sowieso vielerorts gratis aufliegt, Leute für's Abonnieren zu motivieren?
Fr.Jona&son hat gesagt…
Okay,
in den Städten ist es weniger schwierig Biorama zu bekommen.
Aber am Land?

Unter "LOHAS" hätte ich auch Menschen verstanden, die sich den Lifestyle of Health and Sustainability selbst schaffen und ihn nicht durchs bloße Kaufen erreichen. Liege ich da falsch?

Danke Michaela, fürs Kommentieren!
michaela hat gesagt…
versteh schon, was du meinst, kann man sicher soziologisch auch betrachten, aber wie soll das "selbst schaffen" ohne kaufen gehen? vielleicht bin ich da jetzt aber zu sehr marketing-"geschädigt" ;-)
Fr.Jona&son hat gesagt…
Selbst schaffen- das wird am Land manchmal leichter gehen.
Obwohl, auch in der Stadt geht einiges:
Selbst Gemüse anbauen geht mittlerweile auch in den Städten(Gemeinschaftsgärten), selbst Hautpflege herstellen macht Spaß, selbst den Kasten vom Flohmarkt streichen, selbst Dinge reparieren- oder reparieren lassen.

Man kommt weit, ohne sich massenhaft Neues kaufen zu müssen.
Aber dann ist es leichter sich mit anderen zusammenzutun. Von anderen zu lernen oder sich ExpertInnen zu suchen. Die einem was reparieren, einem Tipps beim Gemüseanbau geben, etc

Ich stelle mir gerade Michaela mit "Grünem Daumen" vor- die Tomaten anbaut und sie im Spätsommer zu Ketchup verabeitet! :-)
michaela hat gesagt…
für das alles musst du aber auch verschiedenes kaufen und da bist du dann eben zielgruppe. zb für umweltfreundlichen lack. oder nach honig duftendes bodenwachs - ich hab ja schon einiges in sachen selber machen gemacht ;-) allerdings kein ketchup. und dafür würde ich mir aber nur die guten alten tomatensorten vom verein arche noa besorgen/kaufen (!)...

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