LIDL Sweatshop

Wieder wird  über die Marke LIDL Bericht erstattet.
 Der SWR, der diesen Beitrag gestaltet hat, schreibt  von "Lidls schmutziger Wäsche".
Mit 2 Näherinnen aus Bangladesh wurden Geschäfte in Deutschland nach Kleidung abgesucht, die von den beiden jungen Frauen genäht wurden. Und sie wurden mehr als einmal fündig.
Picture:SWR
Nicht nur bei Lidl sondern auch bei H&M und Zara.

Diese Frauen haben Kleidung unter erbärmlichsten Bedingungen nähen müssen:
So sind 16-Stunden-Arbeitstage an der Tagesordnung. Bei einem Mindestlohn von 10 Cent/Stunde.
Den ganzen Bericht findet man beim SWR, link oben.

Bitter an dieser Angelegenheit ist die Tatsache, daß Firmen wie Lidl in ihren Werbungen von "fair "und ähnlichen Begriffen reden dürfen und diese nicht einhalten. Ungestraft. Das ist einfache Kundentäuschung. Daß Kleidungsstücke auch Geld kosten müssen, dürfte allen klar sein.
Oder? Oft ist es bequemer den Werbesprüchen von Firmen(selbst wenn es sich um einen Diskonter handelt) Glauben zu schenken. Ein billiges T-Shirt tut doch nicht weh. Uns nicht, anderen schon.

Ach ja, LIDL schreibt auf seiner Homepage:"Als verantwortungsbewusstes Unternehmen ist es grundsätzlich unser Bestreben, die sozialen und ökologischen Belange in Einklang zu bringen um das in uns gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen."

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