Mein Gesicht ist nicht sehenswert- Anna dello Russo in der ZEIT

credit: Jürgen Teller
Ich gebe es zu, ich kenne die Dame nicht besonders. Doch hat mir ihr Selbstbild imponiert. Beschäftigt bei der japanischen VOGUE , in  2 Wohnungen wohnend um ihre überbordende Kleidersammlung unterzubringen, inszeniert sie sich selbst. Lebt sich in ihrem Blog aus, der sie zum Thema hat. YogaSchwimmgestählt, eine "zache" Frau.»Mein Gesicht ist nicht besonders sehenswert«, sagt sie. »Die Leute sollen lieber auf meine Kleider achten.« so sagt sie in der ZEIT.

Jetzt wäre nur schön, wenn die Dame, die durch Streetstylefotografen wie The Sartorialist weltbekannt geworden ist, Eco Fashion lieben, sammeln und tragen würde. Denn, wie sagt sie so unschön. "Sobald etwas fotografiert worden ist, ist es für mich: vorbei, verbrannt! Ich trage höchstens Schuhe und Taschen ein zweites Mal."
Zitat: Süddeutsche Zeitung
Kleidung als Mittel zum Selbstzweck. Für ein Mal. Wenn das nicht Fast Fashion ist.*Kleidung sollte getragen werden, denke ich. Anna dello Russo ist ja Stylistin. Ein Talent, das an der Mode-Quelle sitzt. Wäre es nicht schön, wenn sie sich mit ihren getragenen Kleidern  immer wieder neue Outfits  einfallen lassen könnte? Das wäre ein Quell der Inspiration für ihre Fans. Die außerdem die Botschaft mitnehmen, daß es nicht auf  neue Teile sondern auf die jeweilige Interpretation ankommt.
*Angeregt durch einen anonymen Kommentar, hier diese kleine Ergänzung.



 

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Wie im Interview erwähnt, nutzt sie alles noch für ihre Arbeit als Stylistin und möchte irgendwann eine Stiftung gründen, um die Stücke öffentlich zugänglich zu machen. Von Fast Fashion kann also nicht die Rede sein!
Fr.Jona&son hat gesagt…
Ja, da hast Du recht.
was mich stört, ist ihre Einstellung zu ihrer Kleidung. Sie werden für einen Auftritt getragen, werden abgeknipst und dann sind sie für die Sammlung gut.
Das ist doch schade, oder?

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