Charle Vögele in Schwierigkeiten- Es ist Zeit für die Revolution!

Die Schweizer Diskontfirma Charles Vögele macht nicht nur durch die Verpflichtung von Schauspielern wie Til Schweiger auf sich aufmerksam,sondern vor allem durch seine großen Umsatzverluste.

 

Es sei eine neue Markenstrategie nötig, steht  in der Neuen Zürcher Zeitung, ."... hapert es mit der Neuausrichtung der Läden. Charles Vögele sieht sich deshalb gezwungen, seine Markenstrategie umzukrempeln. Um sich klarer zu positionieren und sein Profil zu schärfen, stampft das Unternehmen die bestehenden Hauptmarken Casa Blanca, Biaggini und Kingfield ein." Mehr hier.  Der neue Konzernleiter Frank Beeck will alle Marken unter dem Dachnamen Charles Vögele zusammenführen und die Marke neu positionieren. OB DAS NOCH HILFT?


Unglückliche Ideen führen...

Die unglückliche Idee feurige Spanierinnen wie die beiden Cruz- Schwestern für eine Marke einzusetzen,  die derart bieder und jedes Feuer vermissen lassend auftritt, hat keinen zusätzlichen Umsatz gebracht. Til Schweiger, der sich ebenfalls für eine  gute Entlohnung sogar zum Entwerfen einer eigenen Linie  hinreissen hat lassen- ich frage mich, wie lange das Engagement noch dauert. Vielleicht nicht aber hoffentlich deswegen, weil der Schauspieler in der Öffentlichkeit von einigen AktivistInnen und BloggerInnen wie mir und Mark Starmans angegriffen wird, sein Gesicht für eine Diskontfirma mit den damit verbundenen unethischen Produktionsbedingungen herzugeben. Wenn das gesamte Unternehmen schlecht dasteht, wird  die Liebe zur eigenen Würde hoffentlich mehr wiegen als der Geldbeutel. 

  
...vielleicht Zur GLÜCKLICHEN REVOLUTION
credit: Fr.Jona&son träumt vom Vögelchen und in Grü
Es gibt die perfekte Lösung für das Unternehmen: 
ein grüner Charles Vögele! Mit dem vorhandenen Ladennetz könnten grüne, ethisch produzierte Basics landauf landab zu guten Preisen an die Masse gebracht werden- das wäre eine Revolution im niederen Preissegment! Große Firmen können sich produktionstechnisch leichter bewegen- auch bei der Preisgestaltung- so würden die Kleidungsstücke natürlich etwas teurer aber noch verkraftbar- auch für KleinverdienerInnen. Die Firma muß es akzeptieren: ihre Klientel ist am Aussterben- es rückt eine modebewußtere Frau nach. Nicht High Fashion sondern solide. Rein rechnerisch bringt der Umstieg auf Grün ein Plus, das zeigen Beispiele aus anderen Branchen.

Und die MitbewerberInnen müssten nachziehen, wenn sich Frau Mayer plötzlich über ihr zeitloses Biobaumwollshirt freut und anderen Diskontern eine lange Nase dreht. Wenn ethisches Produzieren salonfähig wird...dann wären Umsatzverluste  Geschichte.

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