Roland Düringer steigt aus

Äußerlich hat die Annäherung an einen alternativen Lebensstil schon geklappt :-)

Roland Düringer, einer der Kabarettisten Österreichs, steigt aus: Das ist auch tatsächlich so gemeint: Ausgerechnet der "Benzinbruder" par excellence, fährt Elektro und öffentlich. Seit der Lektüre des Buches "Virus Auto – Die Geschichte einer Zerstörung" von Verkehrsplaner Hermann Knoflacher, begann er seinen erheblich großen Fuhrpark zu reduzieren. Wie Knoflacher ist er der Überzeugung, daß Autofahren in gewisser Weise asozial macht. Seine Vision sind autofreie Orte. Dazu ein Artikel im Kurier.

Nun startet er ab 21.12 einen Ausstieg aus dem, was gemeinhin wichtig ist: kein Handy, keinAuto, kein Internet und keine Bankomatkarte (Protokolliert wird sein neues Leben mit Video) 

An sein neues Leben angepasst, passt auch sein neues Programm: WIR-ein Umstand (ab 23.10. im Stadtsaal Wien)

Ob er es ernst meint oder nicht, Tatsache ist, daß sich noch kein Prominenter in Österreich so weit aus dem Fenster gelehnt hat, was ein ökologisches Leben betrifft. Oder habe ich jemanden vergessen? 

Hollywood hat ihre Prominenz, aber wen könnte Frau Jona&son denn wirklich einmal als gelungenes Beispiel porträtieren? Fällt Euch jemand ein? Mir leider nicht.

Fotocredit: Kurier

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