Does a sustainable Lifestyle really have to cost more?

Found this  graphic on Living Green Mag. There you can find an interesting graphic and a comparison between sustainable and "typical" lifestyle from baby age to empty nesters.
credit: http://www.paydayloan.co.uk
--Diese Grafik führt zu einer Gegenüberstellung bei Living Green Mag, die sehr schön vom Babyalter bis zur Seniorenzeit zeigt, wie sich die jeweiligen Lebensstile zu Buche schlagen. Was den typical Lifestyle betrifft- ist dieser aus amerikanischer Sicht noch etwas üppiger als der in Europa, interessant ist er trotzdem. Dazu eine Zahl, die den Unterschied deutlich macht. Während EuropäerInnen für ihren Lebensstil 3 Erden bräuchten, sind es in den U.S.A. 5.

--Wenn wir gerade von Kosten sprechen- dazu steht gerade ein Artikel im Spiegel, der ein Bild von der Spaltung der USA malt- hier Hightech für die Eliten, dort Entwicklungsland für die weniger privilegierten Menschen. Quelle des Ungleichgewichts: der Kapitalismus.

--Und das wiederum führt mich zum neuen Buch von Kathrin Hartmann, das ich endlich lesen werde:
"Wir müssen leider draußen bleiben" ist nicht weniger als eine Darstellung der Situation der Gesellschaft in Deutschand, wo Reiche immer reicher und weniger Privilegierte immer weniger zur Verfügung haben. Und während noch über Unterschicht und ähnliches debattiert wird, ist die Armut mitten in unserer gesellschaft angekommen. Die Situation wird in Österreich nicht anders sein.

--Und warum ich dies alles verbinden will in einem Post: ich kenne viele (inklusive mir), die ihr Geld 2mal umdrehen müssen, bevor sie es ausgeben. Gerade mit Verbindung des "nachhaltigen Lebensstils" habe ich schon oft das Argument von weniger Geldigen erlebt, die meinten, sie können sich diesen Lebensstil nicht leisten: Kein Bio, keine grüne Mode. Dazu überlege ich mir noch einen ausgedehnteren Text, den er betrifft viele.

Wie geht es Euch damit? Genug Geld oder zu wenig? Ist hier nur Geld ausschlaggebend?

Kommentare

JULA hat gesagt…
Hallo!
Ich bin ja sowas von begeistert von deinem Blog und froh, dass ich diesen entdeckt habe.
Deine Posts sind echt lesenswert!

Zu deinen Fragen: wir sind nicht "reich", können uns aber so ziemlich alles leisten, was wir möchten. Allerdings machen wir vieles selber oder haben es im Garten/Wald (Holz zum Heizen,Gemüse, Erdäpfel, Obst, Säfte, Marmelade usw.)

Bei Kleidung oder Schuhen ist es so, dass manchmal "weniger mehr ist" - ich/wir kaufen weniger, dafür hochwertiger.

Wir haben z.B. auch "nur" mehr ein Auto, obwohl wir ca. 2km vom nä. Ort entfernt wohnen. Und das nicht, weil wir uns keines leisten können... Mein Mann geht zu Fuß zur Bahn und ist recht glücklich, dabei noch ein wenig Sport zu betreiben.

Ich will/kann nicht über Menschen urteilen, die sagen, sie können sich einen nachhaltigen Lebensstil nicht leisten. Allerdings glaube ich schon, dass sich so mancher mit "Billigeinkäufen" verzettelt - ganz egal ob bei Lebensmittel, Kleidung, Spielzeug usw.

Ich bin schon gespannt auf deinen Text!!

Alles Liebe, Claudia





JULA hat gesagt…
...jetzt ist mir noch etwas eingefallen, was wir auch nutzen:
bei uns im Ort gibt es einen "Kost nix Laden" - dort kann man Dinge hinbringen, die man nicht mehr braucht, aber nicht wegwerfen will(davon hat ja wohl jeder genügend, oder?) Oder man kann sich Sachen einfach nur mitnehmen... Es ist kein Geschäft, kein Tauschprinzip, sondern einfach ein "Geben und/oder Nehmen".
Ich weiß nicht, wieviele (Kinder-)Bücher wir schon von dort mitgenommen haben :-) Erst letzte Woche habe ich einen wirklich gut erhaltenen Autokindersitz "erstanden" und mich riesig gefreut!!
Anfangs war die Hemmschwelle schon da, einfach etwas ohne Bezahlung mitzunehmen...

Ich hab jetzt noch eine Frage, die du mir aber nicht beantworten musst: wo bist du daheim (hab irgendwas vom Mühlviertel gelesen) und aus welcher Motivation heraus hast du diesen Blog gemacht?

LG, Claudia
Fr.Jona&son hat gesagt…
Liebe "Julia", danke für Deinen Kommentar und Dein Lob. So kann ich mit meinen leserInnen in Kontakt treten, was mich sehr freut :-)

Motivation:
Ich habe vor 5 Jahren mit dem Schreiben über Design begonnen, es haben sich dann aber einige Themenschwerpunkte herauskristallisiert, die meinen Lebensinteressen entsprechen und die ich auch im Blog verbinden wollte. Von Design zu DIY war der Weg nicht weit, vom Schreiben über grüne Modelabels zu Ernährung auch nicht.... Als Designerin, die seit 5 Jahren schreibt, ist mir das Vermitteln von Design und dem kreativen Aspekt des Selbermachens wichtig- und daß hinter Kleidung mehr steckt als ein Stück Stoff. Und daß die Produktion heute noch immer zu sehr im Dunkeln liegt- viele wissen, daß es nicht mit rechten Dingen zugehen kann, wenn ein Shirt nur 3 Euro kostet, aber sie kaufen es trotzdem. Somit kommt eine ordentliche Portion Konsumkritik dazu... :-)
ja und so weiter...

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