Takko produziert in chinesischen Gefängnissen

Ich nehme zwar nicht an, daß meine LeserInnen bei Takko einkaufen geht, aber interessant zu wissen und weiter zu sagen ist es trotzdem.
Hier ein Artikelhinweis auf den Spiegel. Der Textildiskonter ist Mitglied der Fair Wear Foundation, aber daß hinter den postalischen Adressen der Produktionen Gefängnisse standen, wußten sie dann doch nicht. Dazu ein Satz aus dem Text: .."Experten sind sich aber einig, dass es in Ländern wie China, Indien oder Bangladesch nahezu unmöglich ist, soziale und ökologische Arbeitsbedingungen hundertprozentig zu garantieren." 


Kommentare

JULA hat gesagt…
Hallo!

Ich bin ja keine Takko-Käuferin, trotzdem schockiert.
Langsam stelle ich mir wirklich die Frage, wem man noch vertrauen kann!?
LG, claudia
Fr.Jona&son hat gesagt…
Vertrauen ist eine Sache. Im Grunde gibt es wenig Möglichkeiten für eine halbwegs ethisch korrekte Garderobe: Es gibt gewisse Zertifizierungen(GOTS) und es gibt kleine Labels. Dazu Secondhand und selber nähen :-)

Das Shoppen bei Takko, KIK, NKD, H&M, ZARA, Primark und wie sie alle heißen gehört definitiv nicht dazu. Frage einfach einmal die VerkäuferInnen in einem Geschäft, wie es ihre Firmen mit ethischen und ökologischen Werten halten. Da kennt sich leider keine aus bzw will sich nicht auskennen und zuckt die Achseln. Hier kann man ordentlich Wind machen in Geschäften, wenn man da einmal Näheres zur produktionsgeschichte wissen will. Hier ein guter Link zum Aktivweden: http://archiv.cleanclothes.at/start.asp?b=998

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