Weihnachten- Säfte mit gutem Zweck

Kennt ihr Whollees?
Ich hatte vor einigen Wochen das Vergnügen drei Säfte dieses Hamburger Jungunternehmens zu verkosten. Per Post kam eine große Schachtel, darin befand sich eine Styroporschachtel, darin befand sich....ein Stück Rasen, darauf befestigt drei hübsche Glasflaschen mit buntem Inhalt. Die Säfte schmeckten ausgezeichnet, die hübschen Flaschen habe ich natürlich aufgehoben. Sie dienen weiterhin als Smoothieaufbewahrung- meiner selbstgebastelten.

Wer ist Whollees? Und was steckt hinter dem "Guten Zweck", den die Saftmacher mit ihren Produkten verbinden? Ich fragte Mitarbeiterin Ina.

"Inspiriert wurden Florian und James (Florian Jung und James Kothanikkel) durch eine Afrikareise, auf der Florian einen einheimischen Unternehmer kennenlernte, der Wirtschaft und lokale Entwicklungshilfe auf kreative Weise kombinierte. Von diesem Konzept
begeistert, war das Ziel der beiden WG-Partner schnell klar. Auch sie
wollten eine Firma erschaffen, die ein großartiges Produkt anbietet und
gleichzeitig hilft, lokale, soziale Probleme zu lösen.
..Wir haben lange nach einem Partner gesucht, der unsere Frischsäfte nach
unseren Rezepturen und Vorstellungen herstellen kann. Wir haben dann ein
kleines Familienunternehmen aus Deutschland gefunden, die wir von unserer
Idee begeistern konnten.

Unser erster Händler war ein kleiner Bioladen in Hamburg. Dem haben wir

unsere selbst-gemixten Säfte, abgefüllt in kleinen Wasserflaschen,
vorgestellt und sie wollten es gleich haben. Danach kamen dann immer mehr
Geschäfte hinzu. Mittlerweile findet man unsere Frischsäfte in den
Kühlschränken von Reformhäusern, Feinkostmärkten und Bioläden in ganz Deutschland. Wir werden bald bestimmt auch in Österreich erhältlich sein.

Von Anfang an war es uns wichtig, dass die Früchte, Pflanzen und Tees aus

biologischem Anbau und fairem Handel kommen. Wir achten darauf, dass wir
regionale Zutaten bekommen. Bei einigen Zutaten ist das nicht immer möglich.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Acai-Beere, die aus dem brasilianischen
Regenwald stammt. Sie ist so reich an Antioxidantien, ungesättigten
Fettsäuren und gibt den ganz besonderen Geschmack, dass sie einfach in den
Saft musste.
" (
Einen ausführlichen Artikel bietet das Hamburger Abendblatt.)



Ich finde, die Idee und die Säfte bringen Farbe und Gesundheit ins Leben. Für diejenigen, die  nicht jeden Tag Smoothies pürieren, eine gute Alternative. Und-  das wäre eigentlich auch eine gute Geschenksidee, gesunde Säfte zu verschenken statt Bonbonniere und Co.


P.S. Was macht man übrigens mit einem geschenkten Stück Rasen? Ich hatte eine offene Stelle in meiner Wiese- und -voila´- das Hamburger Stück Rasen ist nun Teil meiner Wiese geworden. Wie allerdings StadtbewohnerInnen mit dieser Verpackung umgehen?

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