bleed

"Wir von bleed clothing sind im Boardsport beheimatet und möchten mit unseren Produkten ein Angebot schaffen, dass altersklassenübergreifend den Markt um biologische, nachhaltig produzierte und fair gehandelte Streetwear bereichert", so Christopher Kubessa von bleed.
Die verwendeten Materialien sind Tencel( fliessende Shirts, sehr schön), sowie Biobaumwolle, Recyclingpolyester, Hanf. Die Infos rund um die Fasern finden sich sehr gut zusammengefasst auf ihrer Webseite.

Wer ist bleed?
Michael Spitzbarth, ist der Gründer von bleed organic clothing. Als freischaffender Designer im Sportswearbereich mußte er rasch einsehen, daß seine Bedenken, was Produktionsbedingungen betrifft, von seinen Auftraggebern nicht geteilt wurden. So gründetet er 2009 sein Label "bleed", das sich rein namentlich von bluten herleitet und die ausgeblutete Natur meint. Einen guten Schub für das Label aus Oberfranken bot der ISPO Brandnew Award 2009, der Spitzbarth gleich einen Stand bei der größten Sportartikelmesse der Welt einbrachte, Aufmerksamkeit inklusive.

Sporttaugliche Streetwear beschreibe ich den Style mal- von klassischen Street-T-Shirts mit Print bis zu schlichten Basics-Pullis, Shirts, Hemden und Hosen, dazu Jeans und Accesoires- für Damen und Herren. Einen Online-Shop gibts auch. Produziert wird in Polen, laut Florian von ECO Store Linz, der mir die Kollektion in seinem Geschäft zeigt, wurde vorher in Portugal produziert, jetzt freut er sich über deren Verlegung nach Polen, "weil die Qualität deutlich besser geworden ist".

Dieses Label arbeitet in einem Bereich, der recht dominiert ist von großen Marken wie Burton, etc
Ich bin gespannt, wann auch in Boardshops, die es landauf landab gibt,  die Einkehr solcher Labels flächendeckend geschieht. Die Boarder und Skater fühlen sich doch  wohl in der "Natur", sind Teil einer Community. Na, da wäre es doch sinnvoll, dieses Gefühl bis ins letzte Detail mitzutragen, auch was die gerne vernachlässigte "Kleinigkeit der Produktion" betrifft.
 


Kommentare

Most read