Niko Paech und Ralf Fücks- kann es grünes Wachstum geben? Ein Streitgespräch

Paech und Fücks/ via WIWO
Kann es intelligentes grünes Wachstum geben? Niko Paech, Professor der Uni Oldenburg, der als "radikalster Wachstums-kritiker" in Deutschland gilt, sagt NEIN.
Ralf Fücks, Vorsitzender der Heinrich-Böll-Stiftung der Grünen in Berlin, bezeichnet die Zweifel an der Wachstumsökonomie  als "Weltflucht".

Beide "Gegenspieler" haben Bücher geschrieben, die im Gegensatz zueinander stehen.Während Fücks in seinem Buch "Intelligent wachsen – die grüne Revolution" beschreibt, wie ein nachhaltigeres Wirtschaftssystem aus seiner Sicht aussehen kann, kann man Paechs "Befreiung vom Überfluss" getrost als Gegenentwurf betrachten.
Eine gute Gelegenheit, sich die beiden Entwürfe genauer anzuhören. Ich bin ehrlich gesagt gegen Wörter und Begriffe wie "Grünes Wachstum" und Effizienz" ALLERGISCH, Herr Fücks! Und wenn ich bei einem Grünen wie Fücks höre, dass er sich über Begriffe wie Bescheidenheit, Genügsamkeit und Verzicht mehr oder weniger lustig macht und sie als UNDENKBAR begreift, dann frage ich mich wirklich, wofür die Grünen in Deutschland stehen.

Entschuldigung, aber eine Anpassung an den Klimawandel, ein klimagerechteres Leben für alle auf diesem Planeten wird nur über Verzicht gehen- was in vielen Fällen auch eine Befreiung vom Überfluss bedeuten wird. Dass sich selbst die grüne Partei nicht zu diesem Statement aufraffen kann, ist doch sehr ärgerlich. Mehr Mut!

Dieses Gespräch habe ich über die Wirtschaftswoche WIWO gefunden.

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