In GRÜNE ERDE investieren

Anbei die Presseaussendung von Grüne Erde, die sich in das Thema Crowdfunding begeben hat.

Alternatives, von Banken unabhängiges Finanzierungsmodell der Grünen Erde aus Oberösterreich stößt bei Kunden auf große Zustimmung. Noch bis 31. Juli kann man Geld in die „Grüne Erde“ investieren – mit 6 % Zinsen!

All jene, die ein bisschen Geld übrig haben, dieses ökologisch – und gut verzinst – anlegen möchen, haben noch bis 31. Juli Zeit: So lange läuft die Frist, in „Grüne Erde“ zu investieren.

Das 1983 gegründete Öko-Unternehmen aus dem oberösterreichischen Almtal – bekannt für Naturmöbel, Matratzen, biologische Kosmetik, Öko-Mode – hatte vor kurzem mit einem ungewöhnlichen Investment-Angebot auf sich aufmerksam gemacht. In einem eigens aufgelegten Folder fragte die Grüne Erde ihre Kunden ganz direkt:


„Haben Sie schon einmal überlegt, Geld in ein zukunftsorientiertes Unternehmen zu investieren – anstatt es auf die Bank zu bringen, wo Sie ohnehin kaum Zinsen bekommen?“

Über ein Baustein-Modell mit Warengutscheinen und nachrangige, 5-jährige Darlehen mit 6 %iger Verzinsung sollte Kapital für Investitionen im Unternehmen aufgebracht werden.

„Die Nachfrage unserer Kunden hat die Erwartungen weit übertroffen“, sagt Grüne Erde-Geschäftsführer Reinhard Kepplinger. „Unser Angebot an eine vorerst begrenzte Anzahl von Kunden war ein großer Erfolg. Es gab aufmunternde Rückmeldungen und überraschend viele Beteiligungen. Offenbar sind viele Menschen bereit, sich an ökologisch sinnvollen Projekten zu beteiligen.“
Motiv für dieses neue, grün-alternative Finanzierungsmodell: Das Unternehmen will sich von der Abhängigkeit der Banken lösen. Deren Bereitschaft, Kredite an Klein- und Mittelbetriebe zu vergeben, war – auch in Folge der Krise 2008 – drastisch gesunken. Die Forderungen nach Kreditbesicherungen wurden immer dreister: Verpfändung der wertvollen Marke „Grüne Erde“, Verfügungsgewalt über Kundenadressen, Teilverkauf an internationale Investmentfonds. Dies alles lehnt die Grüne Erde ab und sucht statt dessen erfolgreich den direkten Finanzierungsweg zu seinen Kunden.

Auf die Frage, ob er nach diesem Kunden- & Bürgerbeteiligungs-Projekt bei seiner Hausbank eigentlich noch freundlich gegrüßt werde, sagt Reinhard Kepplinger gelassen: „Natürlich, wir haben ja mit den Menschen dort kein Problem, sondern nur mit den Rollen, die sie erfüllen müssen.“

Nähere Informationen auf
www.grueneerde.com/freundeskreis

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