Fashion Revolution Day- der Tag um hinter die Kulissen zu blicken

Weißt Du, wie Deine Kleider gemacht sind?
Tatsächlich ist uns diese Wissen vor wenigen Jahrzehnten verlorengegangen. Wie viele andere Produkte des täglichen Lebens ist auch das Thema Textilproduktion aus unserem Blickfeld verschwunden.
Wir kaufen Kleider, weil sie uns gefallen und weil wir uns von schönen Werbebildern beeinflussen lassen. Wir lassen uns dabei wenig von der Geschichte des Kleidungsstücks beeinflussen. Warum eigentlich nicht?

Deswegen findet am 4.4. der  internationale
credit: Andrew Biraj/Reuters/ via
Fashion Revolution Day statt.  An diesem Tag sollen rund um den Globus alle, die aktiv in diesem Bereich arbeiten und alle KonsumentInnen zeigen, was sie tragen und produzieren. Auslöser war der Einsturz der Textilfirma in Bangladesh, der großes Leid ausgelöst und für einige Aktive in Großbritannien das Faß zum Überlaufen gebracht hat. Die Botschaft an die KonsumentInnen ist, so Begründerin Carry Somers, eine bekannte britische Designerin:"
On Thursday 24 April 2014, the first Fashion Revolution Day, we will ask people to wear their clothes inside out because we want people to change the way they look at the clothes they wear. Be curious."
Übrigens ist auch eine weitere bekannte britische Designerin im Begründer-Team zu finden, Orsola del Castro, die den BerlinerInnen bekannt sein dürfte. War sie doch letztes Jahr zu Gast bei der Fashion Week.
Die Aktiven aller Länder sind eingeladen, mitzumachen. Je mehr Wirbel gemacht wird, desto besser. In Deutschland ist es Magdalena Schaffrin, die die deutschen Aktivitäten sammelt und über die Fashion Revolution Day-Homepage öffentlich macht. Österreich ist noch nicht bespielt


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