In 6 Schritten zur gelungenen Garderobe- Capsule, übersichtlich und relaxed

Bild von Pinterest- credit: arbwaggonerpolyvore.com
20 Prozent unserer KLeidung ziehen wir regelmäßig an, 80 Prozent selten bis gar nicht. Das ist für euch nichts neues mehr. Ich habe einen kurzen Wegweiser zusammengestellt, um hier für eine ausgeglichenere Bilanz zu sorgen.

Welche Gründe stecken hinter dieser erschreckend hohen Zahl, die übrigens in Amerika von einer Stilexpertin sogar mit 10 zu 90 beziffert wird: Was sind eure Gründe für so maches unglückliches Stück im Schrank? Fehlkäufe, die falsche Farbe, zu klein geworden, aus der Mode, passt nicht zum Rest der Garderobe, stammt aus einer früheren Zeit, etc etc. Es gibt viele Gründe, warum Kleidung in unserem Schrank hängt, die uns eigentlich nicht mehr passt.

Wer wieder einen Überblick schaffen will über die Kleidung, die tatsächlich tragbar ist, muß seine Garderobe aktuell halten. Zu Beginn steht eine Analyse, um deinen tatsächlichen Bedarf zu erkennen.

1.Die gegenwärtige Lebenssituation: Wo und in welchem Ausmaß verbringe ich täglich meine Zeit, welche Kleidung brauche ich dafür? Muß ich einem Dresscode im Beruf folgen? Welche Hobbies habe ich? Wie ist mein Lebensumfeld?

2. Farbtyp/Farbvorlieben: Weißt du, welcher Farbtyp du bist? Das wichtigste Kriterium für die perfekt passende Kleidung ist die Farbe, besser gesagt die „Farbtemperatur“, die Unterscheidung zwischen warmen Farben mit mehr Gelbanteil und kühlen mit mehr Blauanteil. Die Farbtemperatur von Person und Kleidung sollte übereinstimmen. Wenn im Schrank zu viele Stücke sind, die dir nicht stehen, du deswegen oft zu Grau, Schwarz und Beige greifst- um auf der sicheren Seite zu sein- empfehle ich eine professionelle Farbberatung. 

3. Stil und Form: Welche Körperform hast du? Passt deine Kleidung zu deiner Form? Helfen dir deine Kleidungsstücke, dich vorteilhafter aussehen zu lassen? Oder tun sie das Gegenteil? Reichen dir wenig Stücke zum Anziehen oder hast du Spaß an der Inszenierung?
 
Beispiel Farbkonzept Kühl
4. Konzept erstellen:
Wie ich oben schon erwähnt habe, ist die Farbe das wichtigste Kriterium bei der Garderobe. Für eine bessere Übersicht und ein spielend einfaches Kombinieren empfehle ich ein Farbkonzept zu erstellen. Lege dir ein Farbkonzept aus Basis- und Akzentfarben zurecht, die gut zusammenpassen. Basisfarben sind alle dunklen Blautöne, Grautöne, alle Beige- und Brauntöne, Weißtöne und Dunkelrot. Ich empfehle einen dunklen Ton und zwei helle Basistöne. Akzentfarben beleben die Basisfarben. Bestimmen Sie zwei bis vier Töne, die Sie mögen und die perfekt dazu passen. Stimmt die Auswahl der Farbtöne, sind aus den Kleidungsstücken und Accessoires viele Kombinationen möglich, ohne dass der Look langweilig wird.

Beispiel Farbkonzept Warm


5. Ausräumen: Räume alle Kleidungsstücke aus, die die obigen Kriterien nicht erfüllen. Hast du zu viele Kleidungsstücke einer Art- etwa T-Shirts, Jeans, bestimmte Schuhe- trenne dich von einem Teil. Nimm dir Zeit für kleine Reparaturen oder beauftrage eine Schneiderin für größere Änderungen. Ein Teil der Kleidung lässt sich durch Umgestalten verändern und wieder in den Schrank integrieren, den anderen Teil kann man verschenken oder verkaufen.


6. Neu-Zusammenstellen:
Deine Garderobe ist nun übersichtlich und farblich stimmig zusammengestellt. Entstandene Lücken können bei Bedarf ergänzt werden. Greife lieber zu hochwertigen Stücken, die dich über Jahre begleiten, pflege deine guten Stücke und freue dich an der neuen Klarheit im Kleiderschrank.


Kommentare

Beliebte Posts